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Freitag, 20. Oktober 2017,
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Bis zu 40 Prozent Verbrauchsreduzierung bei gleichen Fahrleistungen

Peugeot: Weiteres Diesel-Hybrid-Konzept im Coupé-Cabrio

Siehe Bildunterschrift
4,1 Liter Verbrauch: Peugeot
Hybrid-Diesel-Studie Peugeot 307 CC
Der Peugeot 307 CC ist, wenn man so will, ein Hybrid-Modell, nämlich Coupé und Cabrio zugleich. Auf dem Genfer Salon zeigt die Löwenmarke als Studie einen auch antriebsseitig hybriden 307 CC, erneut in der Kombination von Dieselmotor und Elektroantrieb. Sparpotential: Bis zu 40 Prozent.
Als Verbrennungsmotor fungiert dabei der bekannte 1,6 Liter-HDi mit 109 PS und Rußfilter - der gegenüber dem sonst angebotenen 2,0 HDi kleinere Hubraum sorgt dabei nicht nur für zusätzlichen Platz unter der Haube, sondern auch für einen geringeren Verbrauch.

Der Elektromotor steuert dauerhaft 22 kW und 110 Nm Drehmoment und punktuell bis zu 31 kW (41 PS) und 180 Nm an zusätzlicher Kraft bei, so dass das Konzeptauto in punkto Fahrleistungen auf dem Niveau des Zweiliter-Diesels mit 136 PS liegt: Den Standardsprint erledigt der Hybrid-HDi in 11,0 statt 11,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 195 statt 208 km/h, und die Elastizität ist ebenfalls beim Hybridauto trotz des Mehrgewichts von rund 110 Kilogramm besser. Der Durchschnittsverbrauch von 4,1 Litern Diesel dagegen liegt gleichzeitig um fast ein Drittel unter dem der Serienversion, im reinen Stadtverkehr beträgt das Sparpotential sogar 40 Prozent - 4,6 statt 7,7 Liter.

Konzeptionell setzt Peugeot auf einen Antriebsstrang vom Typ "Parallel-Hybrid", also einen solchen, in dem hauptsächlich der Verbrennungsmotor für die Fortbewegung zuständig ist. In Kombination mit einem automatisierten Schaltgetriebe und einem Start-/Stopp-System wird ihm ein Elektromotor zugeordnet, der die Energie der Batterien benutzt. Durch Rückgewinnung der kinetischen Energie beim Bremsen des Fahrzeugs wird das Aufladen der Batterien erreicht. Der Antrieb im Elektrobetrieb findet in erster Linie in Situationen statt, in denen der Diesel wenig wirkungsvoll ist, d.h. speziell bei geringer Beanspruchung. Bei hohem Kraftbedarf arbeiten beide Motoren parallel.

Der Fahrer wird ständig über den Betriebszustand des Hybrid-Antriebsstrangs über den Multifunktions-Farbbildschirm auf dem Laufenden gehalten. Dort lassen sich u.a. der Ladezustand der Batterien oder auch die Leistung, die den einzelnen Motoren abverlangt wird, ablesen. Über eine spezielle Taste kann der alleinige Elektrobetrieb für gänzlich emissions- und geräuschfreies Fahren abgerufen werden, etwa für Parkvorgänge oder in Spielstraßen. Die Reichweite beträgt insoweit fünf Kilometer, das Maximaltempo 60 km/h.

Den Nickel-Metallhydrid-Akku haben die Ingenieure in die Reserveradmulde eingepasst, so dass das beim CC sowieso kleine Kofferraumvolumen unberührt bleibt.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 15.02.2006  —  # 5065
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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