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Technische Unterstützung aus Weissach für den dreimaligen Olympiasieger
Porsche-Ingenieure optimieren Schlitten von Georg Hackl
"Ein guter Start ist beim Renn-Rodeln enorm wichtig. Aber gerade hier liegt mein Problem. Aufgrund einer Bandscheibenverletzung verliere ich am Anfang regelmäßig wertvolle Zeit. Diesen Rückstand muss ich auf der Bahn erst wieder aufholen", sagt der dreimalige Weltmeister und Olympiasieger aus Berchtesgaden. Bei der Jagd nach den entscheidenden Zehntelsekunden setzt der 35jährige auf die Hilfe der PEG. "Die Porsche-Ingenieure haben die Problematik beim Renn-Rodeln sofort verstanden. Sie haben die fahrdynamischen Prozesse penibel untersucht und innerhalb kürzester Zeit mehrere Lösungsvorschläge entwickelt, die sich in der Praxis hervorragend bewährt haben. Die Detailarbeit der Weissacher hat mich dabei besonders beeindruckt", urteilt Hackl und fügt auf bayrisch hinzu: "Wie Wadlbeißer hoben die sich da 'neikniet."
Was die Porsche-Techniker an Hackls Schlitten optimiert haben, möchte der Ausnahmesportler wenige Tage vor Beginn der Winter-Olympiade in Salt Lake City (USA) nicht verraten. Hackl: "Renn-Rodeln ist wie ein Pokerspiel. Seine Karten legt man erst am Schluss auf den Tisch. Wichtig ist, dass jedes noch so kleine Teil, das Zeit kostet, eliminiert wird." Ausschlaggebend, so Hackl weiter, sei das perfekte Zusammenspiel zwischen Fahrer und Technik - "wie bei einem reinrassigen Sportwagen."
Dass sich Georg Hackl gute Chancen ausrechnen kann, in diesem Jahr seine vierte Olympia-Goldmedaille zu holen, stellte er zuletzt beim Weltcup der Rodler in Winterberg unter Beweis: Beim Finalrennen am 27. Januar sauste Deutschlands Spitzen-Rodler als Schnellster durch die Ziel-Lichtschranke.











