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Samstag, 21. Oktober 2017,
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ADAC: Gendarmen akzeptieren jetzt landesweit Kreditkarten

Bargeldlos büßen in Österreich

Siehe Bildunterschrift
© Blueflash.de
Ab sofort können Verkehrssünder überall in Österreich ihre Geldbuße auch mit der Kreditkarte begleichen. Bisher war dies meist nur entlang der Hauptrouten möglich. Auf die bargeldlose Zahlung von Organstrafmandaten hatten der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) und der ADAC schon lange gedrängt. Beide Automobil-Clubs beanstandeten die bisherige Praxis, dasss Verkehrsverstöße auch bei zahlungswilligen, jedoch bargeldlosen Kraftfahrern automatisch eine Anzeige und damit auch eine weitaus höhere Geldbuße zur Folge hatte.

Der ADAC appelliert an alle Kraftfahrer, von dem neuen bequemen Zahlungsmodus Gebrauch zu machen. Verdeckte Erhöhungen der Bußgelder seien bei der Kreditkartenzahlung nicht zu befürchten. Dazu die Juristen des ÖAMTC: Die Strafmandate für Organmandate sind in Verordnungen festgelegt, Abweichungen davon wären also rechtswidrig.

Auch in Deutschland soll es künftig möglich sein, Verwarnungsgelder für Verkehrsvergehen an Ort und Stelle mittels Kreditkarte zu bezahlen. Als erstes Bundesland startet Baden-Württemberg zu Beginn der Ferienzeit einen Modellversuch. Durchgeführt wird das drei Monate dauernde Pilotprojekt von den Polizeidirektionen in Konstanz, Offenburg und Freiburg sowie der Autobahnpolizei im Regierungsbezirk Freiburg. Hier im grenznahen Gebiet sind die Streifenwagen auch mit den notwendigen elektronischen Abrechnungssystemen ausgestattet.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 13.06.2001  —  # 0521
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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