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Donnerstag, 23. Mai 2019,
Grand Edition mit Mischbereifung und Chrom-Applikationen

Mercedes-Benz SL als Sondermodell

Von den Stückzahlen her gehört der Mercedes SL eingestellt, aber das lässt die imageschwere Modell-Historie kaum zu. Während ein Nachfolger oder zumindest eine Überarbeitung weiter auf sich warten lassen, fällt Mercedes nur ein neues Sondermodell des Roadsters ein. Und auch das bietet keine echten Anreize.
Mercedes-Benz SL als Sondermodell
Daimler
Keine Final Edition, sondern
eine Grand Edition: Mercedes SL
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Mercedes-Benz erweitert das Angebot beim SL um eine sogenannte "Grand Edition". Was als Sondermodell angepriesen wird, ist letztlich nur ein Ausstattungspaket, das "zahlreiche Highlights und besonderen Farbkombinationen beim Exterieur und im Interieur" mit zusätzlicher Ausstattung "für noch mehr luxuriöses Fahrgefühl" ergänzt, wie der Autobauer es anpreist.

Für die Karosserie stehen nur vier Metallic-Töne und schwarz uni zur Wahl; Applikationen in glänzendem Chrom und mattem Silber sorgen für einen besonderen Look des vorderen Stoßfängers. Die Sondermodelle stehen vorne auf 19 Zoll großen Rädern, hinten sind es 20-Zöller - jeweils in glänzendem Schwarz lackiert mit glanzgedrehter Oberfläche. Blickfang im Innenraum ist braunes Leder aus der "designo"-Kollektion mit seiner metallisch schimmernden Oberfläche.

Die Serienausstattung wird bei der Grand Edition ergänzt um die Kopfraumheizung AIRSCARF, das Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung und strafferer Abstimmung, Aktiv-Multikontursitze mit Massage- und Fahrdynamikfunktion, Sitzklimatisierung, Fahrassistenz-Paket Plus und Aktivem Park-Assistenten. Dutzende von weiteren Extras sind jedoch auch hier aufpreispflichtig, selbst Rückfahrkamera, Windschott, Cupholder, anklappbare Außenspiegel oder Ambientebeleuchtung lässt sich Mercedes im großen Roadster extra vergüten.

Motorseitig stehen die beiden regulären Modelle, der SL 400 mit 367 PS (V6) und der SL 500 mit 455 PS (V8), zur Wahl. Die Grundpreise beginnen bei 100.410 bzw. 124.210 Euro, das Grand-Edition-Paket kostet zusätzlich 15.100 bzw. 12.500 Euro. Mangels regulärer Bestellbarkeit aller Zugaben lässt sich ein Preisvorteil nicht berechnen.
Leserbrief Autokiste folgen date  25.02.2019  —  # 12886
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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