Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
Mittwoch, 18. Oktober 2017,
Drei Leistungsstufen / Aus für SingleCab

VW Amarok: V6 TDI kommt – als Standard

Das Warten hat ein Ende: VW bringt endlich einen stärkeren Diesel für den Amarok. Er wird in Kürze mit dem Facelift eingeführt – und das für alle. Und es gibt noch mehr Überraschungen.
Volkswagen
Im September 2016 startet
das Amarok-Facelift mit V6-TDI
ANZEIGE
Dass der Amarok einen neuen Topdiesel bekommt, machte schon länger die Runde; die Frage war vor allem, welchen: Den 2,0 TDI mit 240 PS aus dem Passat, einen neuen, elektrisch aufgeladenen TDI oder den V6 des Touareg? Nun ist klar: Amarok-Käufer können künftig das Dreiliter-Aggregat bestellen.

Überraschend dabei ist: Amarok-Käufer müssen respektive dürfen künftig das Dreiliter-Aggregat bestellen. Alle Amarok-Varianten werden nämlich auf den V6 TDI umgestellt, was offenbar damit zu tun hat, dass die EU6-Abgasnorm mit dem 2,0 TDI nicht zu schaffen war. Entsprechend gibt es den Sechszylinder in drei Leistungsstufen: Mit 163 PS, mit 204 PS und mit 224 PS. Die stärkste Variante, die zur Markteinführung im September zuerst bereitsteht, schaufelt ein maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern auf die Achsen. Die im Vergleich zum Touareg oder zu diversen Audi-Modellen geringere Leistung hat auch damit zu tun, dass der Motor auf Langlebigkeit und Robustheit ausgelegt ist.

In Abhängigkeit zur Motorleistung gibt es drei unterschiedliche Antriebsvarianten: als klassischer Heckantrieb sowie als 4MOTION, den es sowohl mit Heckantrieb und zuschaltbarer Vorderachse in Kombination mit Handschaltung und mit permanentem Allradsystem und Torsen-Differential mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe gibt. Mit Allrad, Automatik und 224 PS soll der Normverbrauch bei 7,6 Litern liegen. Die Top-Variante bekommt auch ein stärkeres Bremssystem und darf bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger an den Haken nehmen.

Im Zuge der Motorinfo hat VW auch erstmals Fotos veröffentlicht. Sie zeigen das Sondermodell Aventura, das u.a. über 20-Zoll-Felgen, Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und eine in Wagenfarbe lackierte "Sportsbar" (Verlängerung der Doppelkabine) verfügt. Apropos Doppelkabine: Noch nicht offiziell, aber höchst wahrscheinlich wird dies künftig die einzige Karosserieversion in Europa sein. Der Amarok Singlecab wird wie die kleinen TDI eingestellt, der Pick-up soll sich vom Arbeitsgerät zum Lifestyle-Laster wandeln.

Alle weiteren Infos zum Facelift haben wir in dem nachfolgend verlinkten Artikel zusammengetragen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 04.05.2016  —  # 11853
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB