archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Bregenz-Umfahrung erfordert ab Juli 2013 reguläre Mautvignette
Österreich: Korridorvignette fällt demnächst weg

ASFINAG
Korridorvignette wird bald abgeschafft
Der Korridor zwischen Deutschland und der Schweiz ist dann nur noch mit der regulären Maut-Vignette, die im Gegensatz zur Korridorvignette an die Windschutzscheibe geklebt werden muss, passierbar. Für Autofahrer bedeutet dies eine Erhöhung der Kosten um - bis zu - 140 Prozent: Das günstigste Pickerl für zehn Tage kostet 4,80 Euro, die Korridorvignette ist für zwei Euro je Richtung zu haben.
Bei der 2008 eingeführten Korridorvignette handelte es sich von Beginn an um ein zeitlich befristetes Angebot. Mit der Fertigstellung der zweiten Röhre des Pfändertunnels an der A 14 bei Bregenz und der im Endspurt befindlichen Generalsanierung der ersten Röhre wird diese Sonderlösung demnächst wieder enden. Die österreichische Autobahn-Betreibergesellschaft ASFINAG bezeichnete das moderne Tunnelsystem als einen Quantensprung an Verkehrssicherheit für mehr als 30.000 Autofahrer täglich.
Die ASFINAG ist ein nutzerfinanziertes Unternehmen und deckt mit den Mauteinnahmen ihre Investitionen ab - sie erhält keine zusätzlichen Steuergelder. Alle Einnahmen der ASFINAG werden wieder zu 100 Prozent in Bau, Betrieb und Erhaltung sowie in Verkehrssicherheitsmaßnahmen investiert. Für den Pfändertunnel betrugen die Aufwendungen den Angaben zufolge über 205 Millionen Euro.











