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Die meisten Winter-Unfälle passieren im Januar

Statistik: 16.000 schwere Unfälle durch Schnee und Eis 2004

Siehe Bildunterschrift
210 Verkehrstote bei ADAC
winterbedingten Unfällen 2004
Gründe für Unfälle gibt es viele – und fast immer gehört das Fehlverhalten der beteiligten Personen dazu. Trifft dieses auf schlechte Wetterbedingungen, multipliziert sich das Risiko. Passend zur Jahreszeit hat das Statistische Bundesamt Zahlen zu typischen Winter-Unfällen veröffentlicht.
Danach gab die Polizei im vergangenen Winter (November 2004 bis März 2005) bei 10.941 Unfällen mit Personenschaden die Ursache "Eis- oder Schneeglätte" an.

Im Jahr 2004, für das tiefer gegliederte Zahlen vorliegen, wurden 15.992 schwere Unfälle durch Schnee und Eis mit verursacht, davon waren 9.444 Unfälle mit Personenschaden und 6.548 Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden. Damit hat sich die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Toten 2004/05 gegenüber 2003/04 um knapp 16 Prozent erhöht.

Bei diesen Unfällen kamen 13.165 Personen zu Schaden. Mehr als drei Viertel der Verunglückten wurden leicht verletzt, jeder Fünfte erlitt schwere Verletzungen, und 210 Personen (1,6%) wurden getötet.

Mit 11.668 Unfällen ereigneten sich fast drei Viertel aller schweren Unfälle durch Schnee- oder Eisglätte außerhalb geschlossener Ortschaften. Bei fast 88 Prozent dieser Unfälle warf die Polizei mindestens einem der beteiligten Unfallfahrer "nicht angepasste Geschwindigkeit" vor.

Im Jahr 2004 ereigneten sich 39 Prozent aller schweren Unfälle, bei denen Schnee oder Eis eine Rolle spielten, im Januar.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 03.01.2006  —  # 4914
text Hanno S. Ritter
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