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Rolls-Royce verliert den zweiten Chef innerhalb von fünf Monaten

Kalbfell verlässt die BMW Group

Siehe Bildunterschrift
BMW
Kalbfell, Krause
Karl-Heinz Kalbfell, Chairman und Chief Executive von Rolls-Royce Motor Cars Ltd., wird die BMW Group verlassen. Wie der Konzern am Montag mitteilte, habe Kalbfell darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Er werde eine neue Aufgabe außerhalb von BMW übernehmen, hieß es - Details dazu mag BMW aber nicht preisgeben.

Mit sofortiger Wirkung wird VMW-Finanzvorstand Stefan Krause zusätzlich die Rolls-Royce-Leitung übernehmen, bis ein neuer Chairman und Chief Executive ernannt ist.

Mit Kalbfell (53) verliert der britische Edel-Ableger von BMW bereits den zweiten Chef innerhalb weniger Monate: Im März 2002 hatte Tony Gott das Amt übernommen, schied aber bereits im Mai 2004 auf eigenen Wunsch aus. Nachfolger wurde Kalbfell, der schon vor Gott seit 1999 dem Projekt Rolls-Royce, wie es seinerzeit genannt wurde, vorstand und die Luxusmarke in den BMW-Konzern eingliederte.

Das Unternehmen hält nach wie vor an seiner Planung fest, durchschnittlich 1.000 Modelle des im Januar 2003 präsentierten Phantom pro Jahr zu verkaufen. Bis jetzt deutet aber alles darauf hin, dass der Plan nicht aufgeht: Anfang September 2004 wurde der eintausendste Phantom insgesamt gebaut, im laufenden Jahr waren es bis Ende September nur 490.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 18.10.2004  —  # 3625
text Hanno S. Ritter
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