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Freitag, 20. Oktober 2017,
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Direkt messendes System ohne Batterien in den Sensoren

Bridgestone und Conti entwickeln Reifendruck-Überwachungssystem für Nutzfahrzeuge

Bridgestone hat am Mittwoch in Tokyo bekannt gegeben, zusammen mit der deutsche Continental AG ein System zur Reifendrucküberwachung für Nutzfahrzeuge zu entwickeln. Die Produktion in der Serie soll 2007 starten und den Planungen zufolge als weltweiter Standard positioniert werden. Die erste Präsentation soll Anfang November auf der Tokyo Motor Show erfolgen.

Es handelt sich um ein direkt messendes System. Im Mittelpunkt dessen steht ein auf der Innenseite des Reifens befestigtes Modul, das nicht wie bekannte Systeme über eine Batterie verfügt. Vielmehr wird der Sensor über Module im Radhaus, die auch die Daten empfangen, mit Energie versorgt. Zur Entwicklung gehören auch die entsprechenden Apparate, um die Messwerte für Fahrer und Wartungspersonal aufzubereiten.

Reifendrucküberwachungs-Systeme können die Sicherheit erhöhen und die Fahrzeugwartungskosten verringern, indem sie den Fahrer bei fehlerhaftem Luftdruck warnen. Falscher Luftdruck erhöht Reifenverschleiß, Kraftstoffverbrauch und kann zu einem Reifenplatzer führen. Neben direkt messenden Systemen gibt es auch indirekte Lösungen, die die durch Luftdruckveränderungen im Reifen verursachten unterschiedlichen Radgeschwindigkeiten über das ESP erkennen. Solche rein softwareseitig realisierten Lösungen sind mangels zusätzlicher Bauteile deutlich günstiger, aber nicht ganz so genau und erkennen nicht, wenn alle Reifen über falschen Luftdruck verfügen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 23.09.2004  —  # 3533
text Hanno S. Ritter
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