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Samstag, 16. Dezember 2017,
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Eröffnung nach neun Jahren Bauzeit in der Nacht auf Mittwoch

Hamburg: Alle vier Elbtunnelröhren befahrbar

Siehe Bildunterschrift
Vier Röhren Bodo Dretzke/Hamburg.de
frei: Blick aufs Elbtunnelportal
In der Nacht auf Mittwoch wird es noch einmal eine Vollsperrung geben, damit der Verkehrsrechner umgestellt und die letzten provisorischen Verkehrseinrichtungen entfernt werden können. Ab ca. 3 Uhr aber dann ist es soweit: Erstmals stehen in Hamburg alle vier Röhren des Elbtunnels dem Verkehr uneingeschränkt zur Verfügung.

Hamburg an der Elbe, das Tor zur Welt. Hier im Hafen kreuzen sich zwei stark frequentierte Verkehrsadern: Die Elbe, eine der meist befahrenen Wasserstraßen der Welt, und unter ihr die Röhren des Elbtunnels der Autobahn A7. Dort stieg die Verkehrsbelastung in den letzten Jahren auf durchschnittlich 110.000 Fahrzeuge pro Tag. Der Bau der 4. Elbtunnelröhre mit zwei weiteren Fahrspuren und einer Standspur begegnete dieser Belastung und soll Hamburg für die Zukunft wappnen.

Die Gesamtlänge der 4. Elbtunnelröhre beträgt 3,1 km. Über eine Strecke von 2,6 km wurden die Bohrungen bergmännisch mit der größten Tunnelbohrmaschine der Welt, mit einem Durchmesser von 14,20 m, vorangetrieben. Dabei unterquerte die Schildvortriebsmaschine die Elbe von Süden nach Norden mit einer Bodenüberdeckung von sieben bis 13 Metern.

Die Bauzeit betrug insgesamt neun Jahre; investiert wurden 760 Millionen Euro. Nach Fertigstellung der vierten Röhre vor anderthalb Jahren waren die Ost-, Mittel- und Weströhren jeweils mehrere Monate für Umbau- und Renovierungsarbeiten gesperrt gewesen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 18.05.2004  —  # 3162
text Hanno S. Ritter
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