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Vignettensünder riskieren Strafen bis 4.000 Euro

Österreichische Mautgebühren bleiben 2004 unverändert

Siehe Bildunterschrift
Vignette 2004 © ÖAMTC
Wie die österreichische Autobahn-Betreibergesellschaft ASFINAG mitteilt, bleiben die Vignetten-Preise im Nachbarland im kommenden Jahr stabil. Die neue Plakette, für 2004 in "rubinrot", ist ab 1. Dezember an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich und kostet wie bisher für Pkw und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht 7,60 Euro für zehn Tage, 21,80 Euro für zwei Monate und 72,60 Euro als Jahres"papperl".

Auch die Strafen für Vignettensünder bleiben unverändert, um nicht zu sagen unverändert hoch: Die Ersatzmaut beträgt 120 Euro. Wer sich erwischen lässt und nicht sofort die Ersatzmaut bezahlen will oder kann, wird mit Geldstrafen zwischen 400 und 4.000 Euro bestraft.

Die ASFINAG und ihre Tochtergesellschaft die Österreichische Schnellstraßen und Autobahngesellschaft (ÖSAG) erwartet eine leichte Steigerung der Absatzmenge um ca. 0,5 auf dann 18,5 Millionen Stück. Die Einnahmen von rund 290 Mio. Euro sollen ausschließlich für die Autobahnen und Schnellstraßen eingesetzt werden.

Ähnlich den Geldscheinen verfügen sämtliche Typen der Vignette 2004 über ein zweidimensionales Hologramm. Dieses zusätzliche Sicherheitsmerkmal wird auch zukünftig der Hauptschutz gegen Produktfälschungen sein. Ersichtlich ist dies beim Kippen der Vignette.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 08.09.2003  —  # 2346
text Hanno S. Ritter
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