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Montag, 11. Dezember 2017,
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Vor allem Batterie- und Kühlerschäden

ADAC: Jahrhundert-Hitze sorgt für Panneneinsatz-Rekord

Siehe Bildunterschrift
Hitze-Juni: Viel Arbeit © ADAC
für die "Gelben Engel"
Die Rekordtemperaturen in ganz Deutschland machen offenbar vielen Autos zu schaffen. So mussten etwa die ADAC-Pannenhelfer im Juni insgesamt 307.759 Mal ausrücken, um defekte Autos wieder flott zu machen - so oft wie nie zuvor in einem Juni.

Häufigste Pannenursachen bei hochsommerlichen Temperaturen und aufgeheizten Motorräumen jenseits von 80 Grad Celsius sind überhitzte Kühler, hervorgerufen durch zu wenig Kühlwasser, defekte Wasserschläuche, Thermoschalter, Wasserpumpen, Kopfdichtungen sowie Batterieschäden bedingt durch hohen Flüssigkeitsverlust.

Pünktlich zur nächsten Hitzewelle oder zum Start in den Autourlaub in heiße Gefilde rät der ADAC, die Gefahrenquellen Kühlsystem und Batterie zu überprüfen. Neben der Kontrolle des Kühlwasserstandes sollte unbedingt auf mögliche Feuchtigkeitsspuren am Kühlkreislauf geachtet werden. Diese weisen auf undichte Stellen hin. Ebenso sollte der Flüssigkeitsstand der Batterie kontrolliert werden. Zu wenig Flüssigkeit kann im Extremfall bis zur Explosion der Batterie führen. Auch bei wartungsfreien Batterien können bei extrem hohen Motorraumtemperaturen Probleme auftreten.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 13.07.2003  —  # 2167
text Hanno S. Ritter
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