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17,4 Prozent aller Pkw mit erheblichen Mängeln bei der Hauptuntersuchung

TÜV: Anstieg der Mängelquote im Jahr 2002

Siehe Bildunterschrift
© TÜV Nord Straßenverkehr GmbH
Die Fahrzeug-Fachleute des TÜV Nord sind besorgt: Der Anteil der Pkw in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Teilen von Nordrhein-Westfalen mit erheblichen Mängeln liegt jetzt bei 17,4 Prozent, gegenüber 14,9 Prozent im Vorjahr. Gründe hierfür liegen für den TÜV in den knapperen Budgets für Wartung und Pflege der Fahrzeuge, gerade bei älteren Fahrzeugen. Das jedoch gehe zu Lasten der eigenen Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer.

Bei den vom TÜV Nord untersuchten Fahrzeugen waren 45,3 Prozent ohne Mängel, 37,4 hatten geringe und 17,4 Prozent erhebliche Mängel. Erfasst und ausgewertet wurden Hauptuntersuchungen im Jahr 2002. Nach wie vor bereiten der Zustand der lichttechnischen Einrichtung (28,0 Prozent der Pkw hatten 2002 Mängel), der Bremsen (27,2) sowie der Räder und Reifen (19,3) den Fahrzeug-Fachleuten Sorge. Volker Drube, Geschäftsführer der TÜV Nord Straßenverkehr GmbH: "Dies sind für die eigene Sicherheit und für die anderer Verkehrsteilnehmer enorm wichtige Baugruppen: Ich finde es erschreckend, dass jedes vierte Auto, das mir auf den Straßen begegnet, Mängel an Bremsen haben kann."
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 30.01.2003  —  # 1775
text Hanno S. Ritter
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