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Montag, 18. Dezember 2017,
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Verkehrsministerium: Alte Führerscheine können im Ausland zu Problemen führen

Umtausch alter Führerscheine wird empfohlen

Siehe Bildunterschrift
Weniger Ärger im Ausland © BMVBW
mit dem EU-Führerschein
Besonders bei Reisen ins Ausland kann es sinnvoll sein, seinen "alten" Führerschein im Papierformat in einen neuen und modernen Führerschein im Scheckkartenformat umzutauschen. Darauf weist das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) angesichts der bevorstehenden Reisezeit über die Feiertage hin. Zwar müssen die "alten" Papierführerscheine grundsätzlich auch bei Reisen ins Ausland anerkannt werden (Autokiste berichtete mehrfach), dennoch sollten Schwierigkeiten, etwa bei Polizeikontrollen wegen eines veralteten Fotos oder unleserlicher Angaben oder etwa auch beim Anmieten eines Fahrzeuges, von vornherein ausgeschlossen werden.

Der moderne Kartenführerschein sei praktisch und handlich, so das BMVBW. Das Umtauschverfahren ist ohne großen bürokratischen Aufwand und preiswert über die zuständige Fahrerlaubnisbehörde (je nach Land Straßenverkehrsämter, Landratsämter, Landeseinwohnerämter) durchzuführen. Die Herstellung der Kartenführerscheine erfolge dann schnell und zentral durch die Bundesdruckerei in Berlin.

Seit 1999 werden nur noch Führerscheine im neuen "Scheckkartenformat" ausgegeben. "Alte" bleiben grundsätzlich im Umfang ihrer bisherigen Berechtigung bestehen (mit wenigen Ausnahmen relevant für Lkw, Taxi und Busfahrer). Dennoch empfehle sich aus den genannten Gründen ein freiwilliger Umtausch.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 13.12.2002  —  # 1687
text Hanno S. Ritter
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