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Dienstag, 12. Dezember 2017,
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ADAC-Übersicht der neuen Straßengebühren auf Österreichs Mautstrecken

Brenner für schwere Wohnmobile viermal so teuer

Siehe Bildunterschrift
Deutlich teurer für viele © ASFINAG
Wohnmobile: Maut in Österreich
Für Fahrer von schweren Wohnmobilen ist Österreich ein teures Pflaster geworden. Laut ADAC müssen Wohnmobilisten, deren Fahrzeug die zulässige Gesamtmasse von 3,5 Tonnen überschreitet - das sind rund zehn Prozent aller Wohnmobile - ab sofort für die Fahrt durch den Arlbergtunnel, auf der Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie durch den Karawankentunnel (in Nord-Süd-Richtung) wesentlich höhere Mautgebühren zahlen. Zugelangt wird vor allem am Brenner, wo die einfache Fahrt jetzt nahezu viermal so teuer ist wie bisher. Der Grund: Alle Fahrzeuge über 3,5 t wurden auf diesen Altmaut-Strecken den nächsthöheren Fahrzeugkategorien zugeordnet. Bisher musste für Wohnmobile über 3,5 t die gleiche Maut entrichtet werden wie für Pkw, wenn sie als "So-Kfz. Wohnmobil" im Fahrzeugschein eingetragen waren.

Die Umstellung bringt für schwere Wohnmobile folgende neuen Gebühren (in Klammern die alten, den Pkw angeglichenen Preise):
  • Brennerautobahn: 31 Euro (7,95)
  • Tauernautobahn: 16 Euro (10)
  • Arlbergtunnel 16 Euro (9)
  • Pyhrnautobahn: Gleinalmtunnel 11,50 Euro (7,95), Bosrucktunnel 8 Euro (5)
  • Karawankentunnel: 10,50 Euro (6,50)
Die neue Tarif-Zuordnung auf diesen Mautstrecken sei, so die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft in Österreich (ASFINAG), notwendig geworden, weil spätestens am 01.01.2004 die fahrleistungsabhängige Maut für alle Kraftfahrzeuge mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen eingeführt wird.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 17.09.2002  —  # 1469
text Hanno S. Ritter
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