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Samstag, 23. September 2017,
Reisewelle fast auf dem Höhepunkt

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 21.-23.07.2017

Kurz vor dem Höhepunkt ist es am schönsten ... aber nicht bezogen auf die Sommer-Reisewelle, die dann vor Behinderungen und Staus nur so strotzt. Am Wochenende ist es soweit.
ADAC
Die Karte zeigt die erwarteten
Staubereiche im Sommerreiseverkehr 2017
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Die Verkehrssituation spitzt sich am Wochenende weiter zu, auf den meisten Urlauberrouten sind Staus kaum mehr zu umgehen. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie im Norden der Niederlande beginnen jetzt die Sommerferien, aus Nordrhein-Westfalen und dem Süden der Niederlande rollt eine zweite Reisewelle. Auf den Rückreiserouten ist die Staugefahr inzwischen ebenfalls sehr groß: Viele Urlauber, vor allem aus Skandinavien, sind bereits auf dem Heimweg.

Die größten Probleme prognostiziert der ADAC für folgende Abschnitte:
  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • Großraum Hamburg
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
  • A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
  • A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
  • A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A 24 Berliner Ring – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 99 Autobahnring München
Wer den Stau nicht mag, kann ihn meist vermeiden. Am besten durch die Wahl der Fahrtzeit: Dienstag und Mittwoch sind erfahrungsgemäß weniger stark frequentierte Reisetage, auch nachts fährt man meist ohne Behinderungen. Hier sollte jedoch dem Thema Müdigkeit ausreichend Beachtung geschenkt werden.

Alternativ oder zusätzlich lassen sich viele Staubereiche natürlich auch regional umfahren, und zwar möglichst von vorneherein und nicht erst am Beginn des Staus, wenn diese Idee andere Autofahrer und deren Navis auch haben. Wer sich vor Fahrtantritt ein bisschen mit dem Atlas oder Google Maps beschäftigt, wird in vielen Fällen eine gute Umfahrung finden - wenn auch verbunden mit Umwegen und statistisch höherem Unfallrisiko. Unser Standardbeispiel: Statt über die A6/A7 von Nürnberg aus Richtung Bodensee zu fahren, bietet sich die Strecke via Weißenburg, Augsburg, Landsberg und Kempten (B2/B17/B96/B12) an, die erfahrungsgemäß überwiegend staufrei ist.

Auch im benachbarten Ausland steuert der Urlauberverkehr seinem Höhepunkt entgegen. Noch immer überwiegen die Staus auf den Routen Richtung Urlaubergebiete, aber auch für Heimkehrer wird die Fahrt zunehmend beschwerlich. Auch Wartezeiten bei der Einreise von Österreich nach Deutschland können nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim).
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date  17.07.2017  —  # 12213
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB