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Mittwoch, 18. Oktober 2017,
9-Gang-Automatik und neue Motoren / Neues Tagfahrlicht

Mercedes SLK: Kleines Update für den Roadster

Wer auf eine Modellpflege des Mercedes SLK wartet, muss weiter warten. Dennoch fährt der Roadster mit einigen Neuerungen in den Sommer. Betroffen sind im Wesentlichen Motoren, Getriebe – und Preise.
Mercedes SLK: Kleines Update für den Roadster
Daimler
Mercedes liefert den SLK jetzt mit teilweise neuen
Motoren, 9-Gang-Automatik und stets mit LED-Tagfahrlicht
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Der SLC ist noch nicht startklar, der SLK bleibt sich und seinem Namen bis auf Weiteres treu. Neu sind hingegen die Modellbezeichnungen mit dem kleinen Buchstaben als Hinweis auf die Verbrennungsart. So wird aus dem SLK 250 CDI der SLK 250 d, weiterhin 204 PS stark, neuerdings aber nicht mehr mit manuellem Getriebe zu haben, sondern ausschließlich mit der neuen 9-Gang-Automatik. Das senkt einerseits den Normverbrauch auf 4,4 Liter, erhöht andererseits aber auch den Preis: Statt 40.070 müssen Kunden nun mindestens 43.370 Euro investieren.

Bei den Benzinern wird der SLK 200 bei unveränderter Leistung von 184 PS und fast konstantem Verbrauch (6,5 statt 6,4 Liter) nun von einem Vierzylinder mit 2,0 statt 1,8 Litern Hubraum angetrieben. Das Drehmoment steigt um 30 auf 300 Newtonmeter. Hier bleibt das manuelle Getriebe Standard, die 9G-TRONIC ist optional bestellbar. Die Preise erhöhen sich leicht um rund 300 auf 39.650 Euro.

Die gleiche Maschine werkelt auch im neuen SLK 300, der 245 PS leistet, 370 Newtonmeter Drehmoment entwickelt und mit 9G-TRONIC ausgerüstet ist. Er löst den "handgerissenen" SLK 250 (1,8, 204 PS, 310 Nm) ab. Das Plus an Hubraum, Leistung, Drehmoment und Gängen lässt sich Mercedes auch hier fürstlich belohnen, wenn auch vergleichsweise moderater als beim Diesel: 46.050 Euro Basispreis bedeutet einen Aufschlag von rund 3.500 Euro.

Der SLK 350 mit seinem 306 PS starken Sechszylinder und 7-Gang-Automatik schließlich bleibt abgesehen von einer unwesentlichen Verteuerung unverändert, ebenso das AMG-Topmodell (V8 mit 421 PS), das nun der neuen Nomenklatur entsprechend nicht mehr Mercedes-Benz SLK 55 AMG, sondern Mercedes-AMG SLK 55 heißt.

Zur erweiterten Serienausstattung des SLK zählt ab sofort das bisher optionale LED-Tagfahrlicht im Stabdesign, integriert noch nach altem Designschema in die Frontschürze. Nebelscheinwerfer gibt es nicht mehr. Ebenfalls neu ist in Verbindung mit der auf Wunsch erhältlichen "Komforttelefonie" eine LTE-fähige Fahrzeugaußenantenne. Verbunden mit der 9G-TRONIC sind ein neu gestalteter, sportiver "DIRECT SELECT"-Wählhebel auf der Mittelkonsole sowie Lenkradschaltpaddles. Zwei neue Farben ergänzen die kleine Modellpflege.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 09.04.2015  —  # 11409
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB