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Dienstag, 12. Dezember 2017,
Ehemaliger Audi-Vorstand kehrt nach München zurück

Schwarzenbauer geht zu BMW

Schwarzenbauer geht zu BMW
BMW
Arndt, Schwarzenbauer
Umbau im BMW-Vorstand: Frank-Peter Arndt verlässt das Gremium auf eigenen Wunsch, sein Nachfolger wird Vorstandskollege Harald Krüger. Dessen Position wiederum geht an einen alten BMW-Mann, der zwischendurch bei Audi die Fäden zog: Peter Schwarzenbauer.
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BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt scheidet zum 1. April 2013 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus. Der Diplom-Ingenieur hatte seine Karriere bei BMW 1983 begonnen, 2006 rückte er in den Vorstand auf. Er gibt sein Amt nun auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen ab. "Dieser Schritt, zu dem ich mich mit Rücksicht auf meine Gesundheit, Familie und aus Verantwortung gegenüber der BMW Group entschlossen habe, fällt mir nicht leicht", erklärte der 57-jährige gebürtige Berliner.

Harald Krüger (47), der bislang im BMW-Vorstand für die Marken Mini, BMW Motorrad, Rolls-Royce und Aftersales BMW Group zuständig ist, wird gleichzeitig die Nachfolge von Arndt antreten und das Produktionsressort übernehmen.

Die bisherigen Aufgaben Krügers werden künftig von Peter Schwarzenbauer (53) verantwortet. Er begann 1984 nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule München seine berufliche Laufbahn bei der BMW AG. 1994 wechselte er zu Porsche und wurde 2003 Chef von Porsche Nordamerika. 2008 zog er in den Audi-Vorstand ein, wo 2012 sein Vertrag nicht verlängert wurde und Luca de Meo im Zuge eines großen Personalkarussells seine Aufgaben als Vertriebs- und Marketing-Vorstand übernahm.

Bei den übrigen BMW-Vorstandsressorts wird es keine Veränderungen geben.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 17.03.2013  —  # 10531
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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