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Sonntag, 22. Oktober 2017,

Webtipp-Archiv

Februar 2005

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom Februar 2005:
KW 08/2005
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Aktionsgemeinschaft Pro-Warnweste
Im letzten Jahr war das Thema Warnweste nicht nur bei unseren Lesern beliebt und wegen der teils widersprüchlichen Informationen zu den Vorschriften im Ausland auch berüchtigt. Bisweilen wurden wir auch schlicht gefragt, was wir davon halten. Die Antwort ist klar: Eine Warnweste, besser sogar mehrere, gehören in jedes Auto. Der Grund dafür ist ebenso einfach: Jedes Jahr sterben Verkehrsteilnehmer, die sich nach Panne oder Unfall bei ihrem Fahrzeug aufhalten, weil andere Autofahrer möglicherweise nicht gut genug aufpassen und die Menschen schlicht nicht sehen. Dies gilt besonders, aber nicht nur für eine Wetterlage, wie sie derzeit vorherrscht. Noch gibt es in Deutschland keine allgemeine Pflicht für eine Warnweste, wie etwa hinsichtlich von Warndreieck oder Verbandskasten, jedenfalls nicht für privat genutzte Pkw. Weithin unbekannt ist dagegen, dass in Betriebs-Pkw die Pflicht auch hierzulande existiert. Wenn wir auch wissen, dass Appelle an die Vernunft ohne gleichzeitige Vorschrift und Bußgeldandrohung leider meist wenig bewirken, wollen wir Sie doch auf eine Website hinweisen, die sich mit dem Thema beschäftigt, Fakten, Gründe und Hersteller listet und sich für eine gesetzliche Regelung einsetzt. Wenn auch offen bleibt, wer genau sich hinter der Aktionsgemeinschaft verbirgt, so sind die dortigen Inhalte doch seriös aufgearbeitet und werden von uns unterstützt, und das nicht nur, weil eine Warnweste nicht viel mehr kostet als eine Schachtel Zigaretten. Gut gemeint, aber deutlich gesagt: Eine Warnweste zu besitzen und zu benutzen, hat mit Warmduschen nichts zu tun, sondern mit Überleben.
KW 07/2005
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Audi-Special: 25 Jahre Quattro
1977 begann die Geschichte, und wenn die Legende stimmt, dann war ein VW Iltis der Ausgangspunkt. Die Rede ist vom permanenten Allradantrieb für Pkw, der damals ein absolutes Novum war. In der Folge entwickelte ein kleines Team bei Audi unter dem damaligen Chef Ferdinand Piëch einen ersten Prototypen, dessen überragende Fahreigenschaften man einem VW-Vorstand auf einem verschneitem Alpenpass vorführte – mit Sommerreifen. Vor ziemlich genau 25 Jahren zeigten die Ingolstädter dann erstmals ein entsprechendes Serienauto auf dem Genfer Autosalon – den ersten Audi, der "quattro" heißen sollte. Basis war das bereits bekannte Coupé der Marke. Der Rest, mit diversen Motorsport-Siegen u.a. von Walter Röhrl und Michèle Mouton, dem unvergessenen Skischanzen-Werbespot und vielem mehr, ist Geschichte. Quattro, keine Frage, hat viel zum heutigen Erfolg von Audi beigetragen und den Claim vom "Vorsprung durch Technik" untermauert. Man mag sich gar nicht vorstellen, was aus der Frontantriebs-Firma geworden wäre, hätte man das Quattro-Konzept seinerzeit nicht umgesetzt und hätte man nicht den technikverliebten Piëch, zuletzt oft zu Unrecht für sein Wirken bei VW kritisiert, als Chef gehabt. Zum Jubiläum haben die Ingolstädter ein Special ins Internet gestellt, das – auch das inzwischen typisch Audi – schon durch seine ideenreiche und perfekte technische Umsetzung begeistert. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und klicken Sie sich mit der "Quattro-Maus" durch die quattro-Meilensteine:
KW 06/2005
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»Schmerzedes«: Anti-Leder-Kampagne von PETA
Leder, Klima, Navi – das sind die Zutaten, von denen viele Auto-Käufer träumen und die immer mehr Realität werden. Beispiel Leder: Was früher nur in absoluten Luxusautos zu sehen war, hat sich weit verbreitet, und ist heutzutage schon in Modellen vom Schlage eines Audi A3 nicht mehr die Ausnahme, und in der Oberklasse werden selbst Armaturenbretter entsprechend bezogen. Nur: Leder ist ein tierisches Produkt, im wahrsten Sinne des Wortes, und hat deshalb die Tierschützer vom Verein PETA auf den Plan gerufen. Dort will man der Entwicklung nicht tatenlos zuschauen, und fordert vor allem, dass Neuwagen wenigstens auch in Stoff- oder Kunstleder-Ausstattung zu haben sind. Gäbe es statt dem "Lederpaket" ein Pelzpaket, so die Argumentation, wäre der öffentliche Aufschrei ja auch groß. Ob man diese teilt, ist eine andere Frage, jedenfalls solange die meisten von uns auf ihr Schnitzel nicht verzichten wollen. Die Aktivisten haben mit Mercedes, wo einige Modelle serienmäßig und ausschließlich mit Leder vom Band rollen, ein Exempel für das Böse statuiert. Auf einer eigens eingerichteten Website stellt PETA die Kampagne und die Argumente vor, wenn man sich auch fragt, ob es sehr sinnvoll war, zu öffentlichen blutverschmierten Aktionen ausgerechnet im 190er-Benz vorzufahren, der stets lederfrei zu haben war. Inzwischen übrigens hat Mercedes eingelenkt – ein "Sieg" in den Augen von PETA. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:
KW 05/2005
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Volvo-Filme »Life On Board«
Der ein oder andere mag sich noch erinnern an die Markteinführung des Audi A3, als die Ingolstädter im Fernsehen nicht das Auto, sondern einen Film mit dem Auto bewarben, der im Internet zu sehen war und den wir, nebenbei bemerkt, in zwiespältiger Erinnerung haben. Einen ganz ähnlichen Weg verfolgt Volvo jetzt, wenn auch nicht hierzulande: Den heutigen Tipp haben wir einem Stammleser aus Holland zu verdanken, wo der schwedische Autobauer offenbar nicht den hier bekannten, etwas drögen Grenzübergang-Spot zeigt, sondern Appetithäppchen auf Filme, die es dann komplett im Internet zu sehen gibt. Unter dem Motto "Life On Board" gibt es fünf Filme zu den wichtigsten Volvo-Modellen. Die sind allesamt nicht "spannend" im engeren Sinne oder so extrem aufwändig wie der Audi-Streifen, dennoch oder gerade deswegen durchaus sympathisch. Während die Website wegen der holländischen Sprache jedenfalls uns nicht allzu verständlich ist, sind die Filme englisch. Ein schöner und angenehm zurückhaltend umgesetzter Zeitvertreib, bei dem man auch mehr oder weniger bekannte Menschen zu sehen bekommt, etwa Luigi Colani, George Hull oder die junge Surferin Bethany Hamilton.
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