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Neuer B-Crossover mit seriellem Hybridantrieb
Nissan: Kicks ersetzt Juke

Nissan
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Der Nissan Kicks der zweiten Modellgeneration wird derzeit in Japan, Mexiko und Brasilien produziert. Insgesamt sind nach Werksangaben bereits mehr als 1,8 Millionen Einheiten in über siebzig Märkten verkauft worden. Die Europa-Modelle wird Nissan im britischen Sunderland fertigen, wo auch Qashqai, Juke und Leaf vom Band rollen. 170 Millionen Pfund sollen dafür investiert werden.
Das Werk mit aktuell rund 6.000 Beschäftigten feiert dieses Jahr sein 40jähriges Bestehen. 1986 startete der Betrieb mit dem Bau des Nissan Bluebrid, später folgten Primera, Micra, Almera, Note, Infiniti Q30, Juke, Qashqai und Leaf. Zuletzt hatte das Unternehmen in Sunderland eine der beiden Fertigungslinien stilllegen müssen. Einer Absichtserklärung zufolge wird sie künftig vom chinesischen Chery-Konzern genutzt.
Der Kicks wird den Juke ablösen. Er ist etwa 15 Zentimeter länger als der Juke und im Design massentauglicher gezeichnet. Damit soll er größere Kundenkreise als bisher ansprechen und ist näher an erfolgreichen Wettbewerbern wie dem Dacia Duster positioniert.
Gleichzeitig wird es aber auch künftig einen Nissan Juke geben. Das neue Modell wird größer als der Kicks sein und sich den e-Power-Umweg sparen: Es handelt sich um ein vollelektrisches Kompakt-SUV. Ob sich Nissans Marketing mit diesem Nomenklatur-Schachzug einen Gefallen tut, darf bezweifelt werden.
Schon in wenigen Tagen steht der nächste neue Nissan an: Unter dem alten Namen Pixo kommt ein Mini-Stromer. So wie der Micra ein Klon des Renault 5 ist, handelt es sich beim Pixo um ein Twingo-Derivat.
