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Verkehr & Reise Lesezeit ~ 3 Minuten

Rückreiseverkehr dominiert / Ferien nur noch im Süden

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 04.-06.09.2026

Zwar sind die Sommerferien bis auf in Bayern und Baden-Württemberg bundesweit beendet, dennoch bleibt die Staugefahr am ersten September-Wochenende auf vielen Fernstrecken hoch.

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Das Verkehrsgeschehen am kommenden Wochenende steht ganz im Zeichen des Rückreiseverkehrs. Vor allem am Freitagnachmittag und -abend erwartet der ADAC stark belastete Verbindungen aus dem Süden und von den Küsten in Richtung Binnenland. Gleichzeitig sorgen Urlauber aus Bayern und Baden-Württemberg weiterhin für erhöhten Verkehr auch auf den Routen in Richtung Süden.

Bei schönem Wetter kommt am Samstagvormittag Ausflugsverkehr hinzu, insbesondere in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen. Am Samstag- und Sonntagabend ist mit entsprechendem Rückreiseverkehr zu rechnen. Zudem gibt es zahlreiche regionale Veranstaltungen wie Sommer-Opern, Klassik-Open-Airs und Open-Air-Kinos, zudem überregional bedeutsame wie beispielsweise das Glücksgefühle-Festival am Hockenheimring, die Norla-Messe in Rendsburg oder die IFA in Berlin.

Das Samstags-Fahrverbot für Lkw ist jetzt ausgelaufen. Insgesamt gilt: Die meisten Behinderungen gibt es dort, wo viel Verkehr auf Baustellen trifft – und das ist aktuell an rund 1.000 Standorten der Fall. Besonders belastet sind laut ADAC insgesamt folgende Autobahn-Abschnitte:
  • A1 Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
  • A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
  • A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
  • A6 Mannheim – Heilbronn
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A45 Aschaffenburg – Dortmund
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A81 Singen – Stuttgart
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 Lindau – München
  • A99 Autobahnring München
Lage im Ausland
Auch im benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage auf wichtigen Reiserouten angespannt. In Österreich sind insbesondere die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10), die Karawankenautobahn (A11), die Inntalautobahn (A12) sowie die Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und Brenner betroffen. Auf der Fernpassstraße (B179) und der Arlbergstraße (B197) ist ebenfalls mit Verzögerungen zu rechnen.

In der Schweiz sind die Gotthard-Route (A2) zwischen Basel, Luzern und Chiasso sowie die San-Bernardino-Route (A13) zwischen Bregenz und Chiasso staugefährdet. Auch auf der A1 Bern–Zürich–St. Margrethen und der A3 Basel–Zürich–Chur sind Behinderungen möglich. In Italien sind insbesondere die Verbindungen von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie die Brennerroute (A22) betroffen. Aufgrund der anhaltenden Grenzkontrollen können bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten entstehen.
Abfahrtssperren einplanen
Um den Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden an den Wochenenden erneut Abfahrtssperren eingerichtet. In Deutschland betrifft dies bei Stau unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach sowie die A93 und die Bundesstraßen B2 und B23 im Raum Garmisch-Partenkirchen. Auch in Tirol bleiben zahlreiche Landes- und Gemeindestraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Sperren gelten natürlich nicht für Anlieger und für Notfälle.
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