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Freitag, 27. Mai 2022,
70 Prozent Schioenenanteil bis 2016 / Geschlossene Waggons sparen Wäsche

BMW will Zuganteil beim Werksversand erhöhen

Viele neue BMW verlassen die Werke bereits per Bahn, doch das Unternehmen will den Anteil weiter erhöhen und hat sich zu diesem Zweck weitere Kapazitäten an besonderen Transportwaggons gesichert.
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BMW will bis 2016 weltweit mehr als zwei Drittel seiner Fahrzeuge per Bahn transportieren. "Ab 2016 wollen wir den Schienenanteil beim Werksversand unserer Fahrzeuge auf mindestens 70 Prozent erhöhen, sagte Jürgen Maidl, Leiter Netzwerksteuerung und Logistik bei BMW, der Branchenzeitung Automobilwoche.

2009 habe der Schienenanteil beim Werksversand der Fahrzeuge noch bei 47 Prozent gelegen, "im vergangenen Jahr haben weltweit über 60 Prozent aller produzierten Autos das Werk per Bahn verlassen", so Maidl. Der Rest wurde noch per Lkw zu den Exporthäfen oder Verteilzentren transportiert.

Bei den Zügen setze BMW aus Umweltschutzgründen auf geschlossene Wagen. "Wir haben jetzt mit zwei Dienstleistern neue Verträge abgeschlossen, so dass wir uns bis 2015 75 Prozent der in Zentraleuropa verfügbaren Kapazität an geschlossenen Zügen sichern", sagte Maidl. Nach dem Transport in geschlossenen Zügen müssten die Fahrzeuge am Ziel nicht noch einmal gewaschen werden, neben Wasser spare dies auch Kosten.

BMW nutzt bereits für die Strecke Frankfurt/Main zu den Standorten Regensburg und Landshut in Zusammenarbeit mit DB Schenker Rail mit Öko-Strom betriebene Züge. "Damit sparen wir jährlich mehr als 2.000 Tonnen CO2 ein", so Maidl. "Derzeit verhandeln wir über weitere Routen."
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text  Hanno S. Ritter
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