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Macht wechselt nach WOB / Müller neuer Porsche-Chef / Heizmann wird Nfz-Vorstand

VW wechselt Porsche-Spitze aus

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Porsche, Volkswagen
Müller, Macht
Die Gerüchteküche hat Recht behalten: Volkswagen baut den Konzervorstand um. Konkret bedeutet das insbesondere einen neuen Kopf an der Spitze von Porsche und ein neues Ressort für Nutzfahrzeuge. Michael Macht (49) ist nur noch amtierender Chef der Sportwagenschmiede Porsche. Zum 1. Oktober wird er den Bereich "Konzern Produktion" innerhalb des VW-Vorstandes übernehmen, was VW als Aufstieg bezeichnet.

Macht folgt auf Prof. Dr. Jochem Heizmann (58), der das neugeschaffene Ressort "Konzern Nutzfahrzeuge" übernimmt. Das Lkw-Geschäft sei ein entscheidender Bestandteil der Wachstumsstrategie bei VW, sagte VW-Konzernchef Prof. Dr. Martin Winterkorn. Entsprechend ihrer Bedeutung würden die Lkw-Aktivitäten zukünftig direkt vom Konzernvorstand gesteuert. "Für diese strategische Aufgabe haben wir mit Prof. Heizmann einen überaus erfahrenen Vorstand gewonnen, der in den vergangenen Jahren die Produktivität der Volkswagen-Produktion und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns entscheidend verbessert hat", so Winterkorn.

Neuer Chef bei Porsche wird gleichzeitig Matthias Müller (57). Er ist derzeit Leiter Produktplanung, Produktmanagement und Modellreihen für den VW-Konzern und die Marke Volkswagen. Porsche-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche bezeichnete Müller als einen "ausgewiesenen Produktexperten mit außergewöhnlicher Kompetenz für das Zusammenspiel eigenständiger Marken in einem integrierten und weltweit führenden Automobilkonzern".

Prof. Heizmann gehört dem Konzern seit 1982 an. 1993 wurde dem Ingenieur die Leitung der weltweiten Produktionsplanung der Marke Volkswagen Pkw übertragen. 2000 wechselte er als Sprecher der Geschäftsführung zu Volkswagen Sachsen, bevor er 2001 zum Vorstand der Audi AG in den Geschäftsbereich Produktion berufen wurde. Seit Februar 2007 verantwortet er im Konzern das Produktionsressort.

Michael Macht kam 1990 zur Porsche AG. Der Diplom-Ingenieur wurde 1994 zum Geschäftsführer der Porsche Consulting ernannt. 1998 übernahm er im Vorstand der Porsche AG die Verantwortung für das Ressort Produktion und Logistik. Nach der Demission von Wendelin Wiedeking vor weniger als einem Jahr ist er Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Nach den Worten Winterkorns habe er als solcher einen "entscheidenden Beitrag zur angestrebten Zusammenführung von Porsche und Volkswagen geleistet" und Porsche als eigenständige Marke im Mehrmarkenverbund zu etablieren.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 06.07.2010  —  # 8857
text Hanno S. Ritter
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