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Hohe Strafen für Mautsünder in Österreich

Österreich und Schweiz: Ab Sonntag gelten die neuen Vignetten

Österreich und Schweiz: Ab Sonntag gelten die neuen Vignetten
Ab 1. Februar ADAC/ÖAMTC
gelten nur noch die neuen Vignetten
Autofahrer, die jetzt nach Österreich oder in die Schweiz aufbrechen, sollten auf gültige Vignetten achten. Die Jahrespickerl 2008 für Autobahnen und Schnellstraßen laufen zum 31. Januar 2009 ab. Eine Schonfrist für Strafen gibt es nicht, meldet der ADAC. Die neue Jahresplakette für Österreich kostet 73,80 Euro. Die Zwei-Monats-Vignette ist für 22,20 Euro und das 10-Tage-Pickerl für 7,70 Euro zu haben.

Die Vignette muss an die Innenseite der Windschutzscheibe, etwa am linken Rand oder hinter den Rückspiegel geklebt werden. Das Anbringen auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist laut Mautordnung nicht gestattet. Bei Motorrädern ist die Vignette sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrads anzubringen.

Ohne Vignette mautpflichtige Autobahnen und Schnellstraßen zu befahren ist nicht ratsam. Auch im Jahr 2009 muss mit strengen Kontrollen und hohen Strafen gerechnet werden. Im Extremfall können laut ASFIANG, der österreichischen Autobahn-Finanzierungs-Gesellschaft, bis zu 3.000 Euro Geldstrafe fällig werden. Nur Maut-Sünder, die an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten, bleiben straffrei.

In der Schweiz brauchen Autofahrer ebenfalls ab dem 1. Februar die Jahresvignette für 2009. Der Aufkleber kostet wie berichtet 27,50 Euro. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, dem droht eine Geldbuße von 65 Euro.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 28.01.2009  —  # 7743
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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