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Leon TwinDrive Ecomotive mit Diesel- und Elektromotor

Seat zeigt Plug-in-Hybrid-Prototypen (aktualisiert)

Seat zeigt Plug-in-Hybrid-Prototypen (aktualisiert)
Bild anklicken für Großansicht Hybrid-Prototyp:
Seat Leon TwinDrive
Seat
Seat hat im spanischen Technologie-Center erstmals ein Hybrid-Auto präsentiert. Es handelt sich um einen Plug-in-Vollhybrid mit moderner Batterietechnik, ist aber nur ein Prototyp, der nach heutigem Stand 2014 auf den Markt kommen könnte. Leon TwinDrive Ecomotive heißt das Auto, was VW-Kenner gedanklich richtigerweise zum Golf TwinDrive bringt, den der Konzern im Juni 2008 vorgestellt hatte.

Tatsächlich ist die Technik beider Modelle weitgehend identisch. Für Vortrieb auf längeren Strecken sorgt der altbekannte 1,9-Liter-Diesel mit 105 PS. Ein zusätzlicher Elektro-Motor mit hier 35 kW Leistung ermöglicht einen rein elektrischen, also leisen und vor Ort emissionsfreien, Antrieb über eine Strecke von 50 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit ist dabei auf 100 km/h begrenzt - beides genug für den täglichen Weg zur Arbeit einer Mehrheit der potentiellen Kunden.

Den Strom bezieht der E-Motor aus Lithium-Ionen-Batterien im Kofferraum, die sich an der Steckdose aufladen lassen. Für den Elektro-Betrieb wurden zahlreiche Komponenten des Versuchsfahrzeugs modifiziert; darunter zum Beispiel Getriebe, Servounterstützung der Bremsanlage, weite Teile der Fahrzeugelektronik sowie das Heiz- und Kühlsystem.

Seat betrachtet den Leon TwinDrive Ecomotive als ersten Schritt auf dem Weg zum reinen Elektroauto. Man plane, ein solches Konzept bis 2014 auf den Markt zu bringen, hieß es.

Nachtrag/Korrektur, 23.01: Wir waren bei der Vorstellung des Autos nicht vor Ort, sondern haben die Informationen einer Veröffentlichung von Seat entnommen. Wie sich später herausstellte, gibt es das Fahrzeug in der beschriebenen Form gar nicht. Entstanden ist ein reines Elektroauto; daher sind in der Fotorstrecke auch weder der Dieselmotor noch der Diesel-Einfüllstutzen zu sehen. TwinDrive existiert offenbar bisher nur gedanklich. Seat führt die Problematik auf eine nicht eindeutige Übersetzung zurück.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 16.01.2009  —  # 7717
text Hanno S. Ritter
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