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Dienstag, 12. Dezember 2017,
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Lucca 5.2 mit mehr Länderdaten, TMC und größerem Bildschirm

Blaupunkt bringt neues mobiles Navigationsgerät

Siehe Bildunterschrift
Neu und besser: Blaupunkt
Blaupunkt Lucca 5.2
Bosch zeigt eine in wesentlichen Punkten verbesserte Version des mobilen Navigationssystems Lucca. Neben einem großen internen Speicher, Stauumfahrung und besserem Akku will das Lucca 5.2 durch neue Wege in der Bedienung glänzen. Auf dem internen Gerätespeicher von zwei Gigabyte Größe sind die Navigationsdaten von 41 europäischen Ländern vorinstalliert. Im Vorgängermodell 3.3 waren vier Länder vorinstalliert und 21 weitere auf DVD beigepackt.

Dabei liegen die Navigationsdaten tiefendigitalisiert - also bis auf Straßen- und teilweise Hausnummernebene - für insgesamt 27 Länder vor. In 14 weiteren, vorwiegend osteuropäischen Ländern lässt sich vor allem auf großen Verbindungsstraßen navigieren. Dabei werden die Fahrempfehlungen sowie die Routenführung in 2D- oder 3D-Ansichten dargestellt. Neu im Modell 5.2 ist die dynamische Routenführung per TMC-Signal.

Einzigartig im Wettbewerbsumfeld ist neben der Speicherkapazität auch die teilweise neu gestaltete Bedienerführung. Rechts und links des jetzt 4 statt 3,5 Zoll großen Touchscreens verfügt das PND (Personal Navigation Device) über zwei berührungsempfindliche "Slider". Ein leichtes Gleiten mit dem Finger reicht zur Steuerung von Primärfunktionen wie das Regeln der Lautstärke, das Zoomen der Straßenkarte oder das Scrollen in Listen etwa mit Städte- oder Straßennamen auszuführen. Das Prinzip ähnelt dem der iPod-Bedienung. Drei Tasten unterhalb des Bildschirms sorgen für den direkten Zugriff auf wichtige Funktion.

Im übrigen verspricht Blaupunkt trotz Beibehaltung des Prozessors abermals schnellere Zugriffs- und Berechnungszeiten. Wie im Vorgängermodell 3.3 besteht die Möglichkeit zur Programmierung mehrerer Zwischenziele. Der Zielspeicher selbst ist größer als bisher, ferner lassen sich Videos im wmv-Format abspielen und diverse Zusatzgeräte wie iPod, Rückfahrkamera, DVD-Player und dergleichen anschließen, auch per USB. Aus bisher rund 1,7 Mio. gespeicherten POIs (points of interest) wurden zwei Millionen, weitere 120.000 steuert der Merian Scout-Reiseführer bei. Schließlich wurde die Akkulaufzeit den Angaben zufolge von drei auf fünf Stunden verlängert.

Einen offiziellen Preis nannte Blaupunkt nicht, der Straßenpreis liegt derzeit zwischen 450 und 500 Euro.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 01.03.2007  —  # 6066
text Hanno S. Ritter
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