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Montag, 11. Dezember 2017,
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Strafen zwischen 15 und über 50 Euro / Auch Anzeigen möglich

Österreich: Unterschiedliche Strafen bei Lichtverstößen

Siehe Bildunterschrift
Uneinheitliche Strafen in den ÖAMTC
Bundesländern: Lichtpflicht in Österreich
Autofahrer, die die allgemeine Tagfahrlicht-Pflicht in Östgerreich ignorieren, müssen in den einzelnen Bundesländern mit unterschiedlich hohen Strafen rechnen, die mehr als drei Mal so hoch sein können wie die offizielle Empfehlung des Ministeriums.
Nach Informationen des ADAC und des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC hat das Verkehrsministerium für Verstöße, die seit 15. April 2006 geahndet werden, ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro empfohlen. Durchgeführt werden kann dies mittels eines sogenannten "Organmandats" bei einer Kontrolle an Ort und Stelle.

Derzeit machen die meisten Bundesländer den Angaben zufolge allerdings überwiegend von der so genannten "Anonymverfügung" Gebrauch, deren Höhe sie individuell bestimmen dürfen und die dem Verkehrssünder per Post zugestellt wird. So kostet der Verstoß in der Steiermark 40 Euro, in Oberösterreich 36 Euro, in Niederösterreich 30 bis 40 und in Salzburg 30 Euro. Etwas günstiger wird es in Wien mit 28 Euro, Tirol mit 25 Euro sowie in Vorarlberg mit 20 Euro. Das Burgenland geht noch schärfer vor und stellt gleich eine Strafverfügung in Höhe von 50 Euro oder mehr zu. Einzig Kärnten hält sich an die Empfehlung des Verkehrsministeriums und fordert die Geldbuße in Höhe von 15 Euro bei der Kontrolle an Ort und Stelle ein.

Der ÖAMTC bezeichnete das Vorgehen der Behörden als gesetzwidrig und sprach sich erneut für eine "Überwachung mit Augenmaß" aus. Die Zahl der Lichtmuffel bezifferte der ÖAMTC auf zehn Prozent. Seit Einführung der Lichtpflicht seien die Unfallzahlen gesunken, hieß es ergänzend; Details wurden nicht verlautbart.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 14.08.2006  —  # 5556
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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