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Feuerwehr- und Rettungsfahrzeughersteller geht an Investmentgesellschaft

DaimlerChrysler verkauft Nutzfahrzeugsparte American LaFrance

Siehe Bildunterschrift
American LaFrance DaimlerChrysler
Feuerwehr-Fahrzeug (Bild von 2000)
Die amerikanische Nutzfahrzeug-Tochter von DaimlerChrysler, Freightliner, verkauft ihr Feuerwehr- und Rettungsfahrzeug-Geschäft – American LaFrance – an die Investment-Gesellschaft Patriarch Partners.
Details zu der Transaktion wurden nicht verlautbart. Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Renschler begründete das Geschäft bei der Bekanntgabe am Donnerstag mit Überprüfungen von Nutzfahrzeuggeschäften und -produkten im Rahmen der "Global Excellence"-Initiative. Der Verkauf von American LaFrance sei ein Ergebnis dieses Prozesses.

American LaFrance ist der fünftgrößte Hersteller von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen in den USA mit einer 173 Jahre zurückreichenden Geschichte. Das Unternehmen produziert und vertreibt u.a. Fahrgestelle, Krankenwagen, Tanklöschzüge und Drehleiterfahrzeuge für Feuerwehren sowie Tankwagen.

Zusätzlich zum Erwerb des Betriebsvermögens wird Patriarch die Produktionsstandorte von American LaFrance und die eigenen Händlerniederlassungen in den USA aufrechterhalten. Die Unternehmenszentrale und das Produktionswerk in Ladson bei Charleston (South Carolina) sind nicht Bestandteil des Verkaufs und bleiben im Besitz von DaimlerChrysler. Teile des Werks werden von Patriarch bis 2007 weiter genutzt.

DaimlerChrysler kündigte vor kurzem an, das Werk ab Ende 2006 für die Re-Montage der nächsten Generation des Dodge Sprinter zu nutzen, um der steigenden Nachfrage nach dem Transporter im nordamerikanischen Markt gerecht zu werden.

Patriarch Partners LLC ist ein Investment-Fonds mit Sitz in New York und Charlotte, North Carolina. Die Gesellschaft führt diverse Fonds und Portfolios internationaler Firmen und Kreditunternehmen mit einem Vermögenswert von fünf Milliarden US-Dollar. Diese umfassen Kapitalbeteiligungen an über 65 Unternehmen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 18.12.2005  —  # 4875
text Hanno S. Ritter
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