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Quittung statt Vignette und wertlose Versicherungsscheine im Angebot

Bulgarien: Betrugs-Maschen durch Grenzbeamte

Autoreisende nach Bulgarien sollten vor allem an den Grenzen aufmerksam sein, etwa beim Vignettenkauf. Der ADAC warnt vor betrügerischen Methoden einzelner Grenzbeamter.
Manchmal, so berichtet der Club, werde statt der Vignette lediglich eine Kaufquittung ausgehändigt. Gerate der Urlauber oder Geschäftsreisende später in eine Polizeikontrolle, drohe ihm wegen der fehlenden Vignette eine Geldbuße.

Außerdem häufen sich den Angaben zufolge Fälle, in denen Reisenden statt der Vignette ungefragt eine Art Schutzbrief in Form eines roten Heftes verkauft wird. Für diesen völlig wertlosen "Versicherungsnachweis" kassierten manche Bedienstete zwischen drei und 15 Euro. Besonders häufig würden diese Betrügereien an den Grenzstellen Kapitan Andreevo und Kalotina beobachtet.

Für die Einreise nach Bulgarien genügt übrigens der Personalausweis nicht; ein gültiger Reisepass ist unbedingt erforderlich.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 23.08.2005  —  # 4529
text Hanno S. Ritter
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