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Dienstag, 24. Oktober 2017,
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ADAC: Plabutschtunnel auf der A 9 nahe Graz zweiröhrig

Österreich: Pyhrnautobahn jetzt durchgehend befahrbar

Siehe Bildunterschrift
Pyhrnautobahn Österreich: ADAC
Die Bagger ziehen jetzt ab
Als letzte der bedeutenden Fernstrecken Österreichs ist jetzt auch die Pyhrnautobahn A 9 durchgehend befahrbar. Laut ADAC wird am Samstag, 18. Dezember, die letzte Lücke der 220 Kilometer langen Nord-Süd-Achse von der A 1 Salzburg - Wien nach Graz und weiter zur slowenischen Grenze geschlossen. Die Fertigstellung des letzten, 13 Kilometer langen Abschnitts zwischen Inzersdorf und Schön ist nicht zuletzt für Autofahrer von Bedeutung, die von der A 3 Nürnberg - Passau kommen und weiter in Richtung Süden wollen: Sie brauchen jetzt in Österreich bis zur slowenischen Grenze die Autobahn nicht mehr zu verlassen.

Schon einen Tag vor der Komplettierung wird es für Autofahrer auf der Pyhrnautobahn bequemer und sicherer. Ab 17. Dezember fließt der Verkehr auf der A 9 durch den Plabutschtunnel nahe Graz durch zwei Röhren. Damit entfallen künftig die nach Unfällen oder Wartungsarbeiten häufig notwendig gewordenen Umleitungen durch das Stadtgebiet von Graz.

Nach und nach sollen laut ADAC auch die anderen längeren Tunnels auf der Pyhrnautobahn, wie der Bosruck-, Gleinalm- und Lainbergtunnel, eine zweite Röhre erhalten und damit den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Nach dem Plabutschtunnel ist als Erster der Lainbergtunnel an der Reihe. Dieser Tunnel westlich von Windischgarsten soll ab 2007 eine zweite Röhre haben.

Für die Pyhrnautobahn ist neben der Autobahnmaut eine Extra-Maut für die Fahrt durch den Bosruck- und Gleinalmtunnel fällig. Die einfache Fahrt durch den Bosrucktunnel kostet 4,50 Euro, durch den Gleinalmtunnel 7,50 Euro.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 16.12.2004  —  # 3806
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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