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Wagoner sieht Rüsselsheim im Wettbewerbsnachteil / Schließung denkbar

GM-Chef kritisiert Opel-Werk Rüsselsheim

Siehe Bildunterschrift
Sieht Wettbewerbs- GM
nachteile für Rüssels-
heim: GM-Boss Wagoner
Opel in Rüsselsheim oder Saab im schwedischen Trollhättan - noch ist die Entscheidung nicht gefallen, welches seiner europäischen Werke General Motors (GM) demnächst möglicherweise schließen wird. Doch erstmals hat Rick Wagoner, Chef des GM-Konzerns, Stellung zu diesem Komplex bezogen.

Dem Hamburger Magazin "stern" sagte Wagoner in Boston, Opel in Rüsselsheim sei "nicht so wettbewerbsfähig, gemessen daran, wie viele Fahrzeuge pro Stunde produziert werden". Hinzu kämen "Deutschlands strukturelle Probleme". Das sei, wenn alle anderen Faktoren gleich sind, ein "Wettbewerbsnachteil für Rüsselsheim".

Die Nachfrage nach Mittelklassewagen reiche jedenfalls nicht aus, so Wagoner, um mehr als eine Fabrik in Europa auszulasten: "Entscheidend dafür, wer den Zuschlag bekommt, wird sein, welches Werk wettbewerbsfähiger ist." Am Verlierer-Standort könne man überlegen, "ob wir ein anderes Produkt finden, das wir dort bauen können".
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 07.10.2004  —  # 3586
text Hanno S. Ritter
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