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Dienstag, 12. Dezember 2017,
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Technik kann zur Unfallvermeidung beitragen

Fahrassistenzsysteme: Bundesverkehrsministerium will Risiken untersuchen

Siehe Bildunterschrift
Nahbereichs-Radartechnik BMW
an einem BMW-Forschungsauto
Elektronische Hilfen wie Abstandshalter, Spurführungssysteme und Spurwechselassistenten können nach Meinung des Bundesverkehrsministeriums (BMVBW) Unfälle verhindern. Derartige Technik unterstützte den Fahrer und entlastete ihn in Stresssituationen. Eine spürbare Erhöhung der Fahrzeugsicherheit sei künftig ohne Elektronik undenkbar, erklärte Staatssekretär Ralf Nagel beim 6. Technischen Kongress des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Rüsselsheim.

Die Verantwortung müsse jedoch in allen Situationen beim Fahrer verbleiben. Die Nachteile der Technik, nämlich dass sie den Fahrer mit zu vielen Informationen überschütten oder im entscheidenden Moment ausfallen könne, seien jedoch nicht zu übersehen. Nagel kündigte an, diese Risiken werde das BMVBW wissenschaftlich untersuchen lassen. "Wenn es Fehlentwicklungen gibt, muss der Gesetzgeber reagieren."
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 23.03.2004  —  # 2982
text Hanno S. Ritter
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