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Mehr Transporter-Sicherheit aber nur gegen Aufpreis

Opel: ESP für den Vivaro verfügbar

Siehe Bildunterschrift
Jetzt auch mit Opel
ESP zu haben: Opel Vivaro
Transporter stehen seit einiger Zeit in der öffentlichen Kritik als überproportionaler Unfallverursacher; viele Verbände forderten Tempolimits für die "rasenden Kisten". Dazu wird es vorerst nicht kommen, weil sich der Verkehrsgerichtstag in Goslar der Forderung unter Hinweis auf die tatsächlich nicht dafür sprechende Statistik nicht anschließen wollte.

Dennoch ist es sicher vernünftig, solche Fahrzeuge sicherer zu machen, was Fahrwerk und Bremsen sowie die Ausrüstung mit ESP betrifft. Hier war mit Mercedes mit gutem Beispiel vorangegangen und hat bereits seit Herbst 2002 alle Sprinter bis 3,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht in Deutschland serienmäßig mit ESP ausgestattet, während manch anderer Hersteller den Schleuderverhinderer nicht einmal optional liefern konnte.

Dazu gehörte etwa auch Opel. Jetzt aber steht das System auch im Vivaro zur Verfügung, allerdings nur gegen Aufpreis von 452 Euro (netto) und nicht für die 1,9 CDTI-Variante mit 82 PS. Das von Opel verbaute sogenannte "ESP-Plus" gehört zur neuesten ESP-Generation, das in kritischen Unter- oder Übersteuersituationen nicht nur ein, sondern bis zu drei Räder per Bremseneingriff abbremst.

Im größeren Opel Movano taucht ESP bisher nicht in den Aufpreislisten auf, auch Seitenairbags sind dort im Gegensatz zum Vivaro nicht verfügbar.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 23.02.2004  —  # 2857
text Hanno S. Ritter
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