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Mittwoch, 13. Dezember 2017,
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Auch Stadtverwaltung Düsseldorf nutzt CarSharing-Anbieter

Shell Drive jetzt in elf weiteren Städten vertreten

Siehe Bildunterschrift
Sesam öffne Dich: Shell Drive
Zugang zum Auto per Chipkarte
Shell Drive erweitert sein Carsharing-Angebot nach dem im September gestarteten Pilotprojekt in Düsseldorf jetzt auf elf weitere deutsche Städte. "Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass innovatives Car-Sharing profitabel sein kann. Mit der Expansion erreichen wir jetzt auch die richtige Größenordnung für diese Art von Geschäft", so Shell Drive Geschäftsführer Nicolás Ximénez Bruidegom. Ende 2003 übernahm das Unternehmen den bisherigen operativen Partner, die stadtmobil CarSharing GmbH. Seit Mitte der Woche werden die Fahrzeuge und alle Stationen auf den Namen Shell Drive umgestellt.

Shell Drive bietet an dezentralen Orten im Stadtgebiet fünf verschiedene Fahrzeugtypen an, die durch die Mitglieder per Internet oder Telefon reserviert und schon wenige Minuten später mittels einer Chipkarte in Betrieb genommen werden können. Berechnet werden jeweils die aktuellen Stunden (1,50-3,50/h) und Kilometer (14-24 Cent/km); Kraftstoffkosten und Versicherung sind inklusive. Neben dem Smart stehen diverse Toyota-Modelle und als "Komfortfahrzeug" der Volvo V40 zur Verfügung, die auffällig mit dem Unternehmens-Logo beklebt sind.

Shell Drive soll als eine bezahlbare Alternative, aber auch als Ergänzung zum eigenen Auto und zum öffentlichen Nahverkehr verstanden werden. Wer Abonnent des jeweiligen ÖPNV-Anbieters vor Ort ist, erhält bei Shell Drive einen Rabatt auf den Stunden- und Kilometerpreis (10%) und den Monatsbeitrag (5 statt 10 Euro). Dies gilt auch für die Bewohner von Bochum, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen sowie von Braunschweig, Fürth, Jena, Nürnberg, Regensburg und Siegen, wo das Angebot jetzt gestartet ist.

Die sechsmonatige Testphase in Düsseldorf verlief offenbar erfolgreich: Nach Shell-Angaben nutzen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmenkunden wie die ISIS und neuerdings sogar die Düsseldorfer Stadtverwaltung das Angebot. Mit der Einbindung eines privaten Dienstleisters werde die Stadt erheblich mehr Flexibilität gewinnen und außerdem Kosten einsparen, erklärte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin - stolz darauf, gegen den allgemeinen Trend einen ausgeglichen Haushalt vorgelegt zu haben.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 20.02.2004  —  # 2849
text Hanno S. Ritter
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