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Mittwoch, 18. Oktober 2017,
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Neu gestaltete Front / Überarbeitete Diesel-Maschine / Bessere Bremsen

Peugeot: Facelift für den Expert

Siehe Bildunterschrift
Facelift ab März: Peugeot
Neue Front für den Peugeot Expert
Acht Jahre nach der Vorstellung spendiert Peugeot dem Expert ein Facelift. Das zwischen dem Kompakt-Van Partner und den größeren Transportern der Boxer-Baureihe angesiedelte Modell ist äußerlich künftig an zwei pfeilförmig verlaufenden Sicken auf der Motorhaube, einem in Wagenfarbe lackierten Kühlergrill mit großem Löwen-Logo und den jetzt in die Klarglasscheinwerfer integrierten Blinkern zu erkennen - wobei es aus unserer Sicht sowohl unter Design- als auch unter Sicherheitsaspekten ein zweifelhafter Fortschritt ist, die Blinker so weit nach innen und so nah an den Scheinwerfer zu rücken. Im übrigen wurde die Karosserie nicht verändert.

Neue Sitze mit Dreipunkt-Gurten auf den mittleren Positionen bieten jetzt mehr Komfort und Sicherheit. Optional bestellbare Seiten-Kopfairbags ergänzen den Insassenschutz auf den vorderen Einzelsitzen. Sitzfläche, Lehne und Unterbau der Sitzbänke wurden beim Kombi-Modell neu konstruiert, ein Schnellverschluss erleichtert das Herausnehmen. Außerdem haben die Franzosen dem Expert eine an der Vorderachse stärker dimensionierte Bremsanlage verpasst.

Als Topmotorisierung ist zukünftig der überarbeitete 2,0-Liter HDi mit Vierventil-Zylinderkopf im Angebot. Das Drehmoment haben die Ingenieure um acht Prozent auf jetzt 270 Newtonmeter gesteigert, die Leistung blieb dagegen mit 109 PS konstant zum bisherigen Zweiventil-Motor. Basismotorisierung ist auch künftig der 1,9-Liter-Saugdiesel mit 69 PS. Der einzig lieferbare Benziner, das Vierzylinder-Aggregat mit zwei Litern Hubraum und 136 PS, steht künftig gegen Aufpreis auch eine allerdings nur vierstufige Automatik zur Verfügung.

Den Expert gibt es mit Lkw-Zulassung als geschlossenen oder verglasten Kastenwagen. Die beiden verfügbaren Radstände von 2,82 und 3,22 Meter bieten nach wie vor eine Ladelänge von 206 bzw. 246 Zentimeter. Das Ladevolumen liegt mit kurzem Radstand bei vier Kubikmeter, die Langversion erweitert das Nutzvolumen auf fünf Kubikmeter; in jedem Fall passen zwei Europaletten hinein - eine durch die Hecktüren und eine weitere durch die seitliche Schiebetür. Je nach Ausstattung und Variante liegt die maximale Nutzlast des Kastenwagens bei 825 Kilogramm. Den Kombi mit Pkw-Zulassung wird Peugeot auf dem deutschen Markt - je nachdem, ob vorne eine Beifahrer-Doppelsitzbank montiert ist - als 5/6-Sitzer oder 8/9-Sitzer anbieten.

Premiere hat das überarbeitete Modell auf dem Autosalon in Brüssel, der heute seine Pforten geöffnet hat. In Deutschland ist die Markteinführung für März vorgesehen. Preise sind noch nicht bekannt, werden sich laut Peugeot-Auskunft aber grundsätzlich am bisherigen Niveau orientieren.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 15.01.2004  —  # 2711
text Hanno S. Ritter
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