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EC 135 steht in den Niederlanden für grenzüberschreitende Einsätze bereit

Luftrettung: Neue Zwei-Länder-Station in Groningen

Siehe Bildunterschrift
"Lifeliner Europa 4" © ADAC
startet vom Krankenhaus-Dach in Groningen
Ein neues grenzüberschreitendes Luftrettungsprojekt meldet der ADAC: Von Groningen in den Niederlanden aus startet jetzt "Lifeliner Europa 4", ein Hubschrauber vom Typ EC 135, zu seinen Einsätzen. Profitieren soll die Notfallversorgung sowohl im Nordosten der Niederlande als auch im Emsland mit seinen vorgelagerten Inseln.

Der Hubschrauber wird betrieben durch die ADAC Luftrettung und von Piloten der Medical Air Assistance, einer Tochter des niederlänischen Autoclubs ANWB, geflogen, die vom ADAC auf den Typ geschult wurden. Standort ist das Dach des Akademischen Krankenhauses in Groningen, das auch Ärzte und Intensivpfleger stellt.

Das System der Luftrettung in Deutschland gehört zu den besten in der Welt. Es entstand 1970 auf Initiative des ADAC. Rund 250.000 Menschen konnten seither durch die schnelle Hilfe aus der Luft gerettet werden, hat der Automobil-Club gezählt. Die Flotte der ADAC-Luftrettung umfasst in fünf Typen insgesamt 36 Hubschrauber an 26 Stationen.

Grenzüberschreitende Luftrettung gibt es auch ab Würselen, in Rheinen und im österreichischen Suben ("Christoph Europa" 1-3). Auch "Christoph 9" in Duisburg und der Niederländische "Lifeliner 3" in Nijmwegen haben sich inzwischen auf eine Zusammenarbeit verständigt.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 06.11.2003  —  # 2517
text Hanno S. Ritter
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