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Schnellerer Informationsaustausch zwischen Helikopter und Krankenhaus

ADAC rüstet Rettungshubschrauber mit Satelliten-Telefonen aus

Siehe Bildunterschrift
Künftig mit Satelliten-Telefonen © ADAC
ausgerüstet: ADAC-Rettungshubschrauber
Satelliten-Telefone werden in den ADAC-Rettungshubschraubern künftig wesentlich zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Notarzt und Zielklinik beitragen. "Christoph 1", stationiert in München-Harlaching, ist der erste Hubschrauber, der damit ausgerüstet wird. Geplant ist, dass die Intensiv-Transporthubschrauber des ADAC ebenfalls ein Satelliten-Telefon erhalten.

Der besondere Vorteil: Schon während des Fluges kann der begleitende Hubschrauber-Notarzt wichtige Daten des Patienten an den aufnehmenden Arzt der angeflogenen Klinik durchgeben. So kann sich dieser optimal auf den Patienten vorbereiten. Bisher wurden diese Informationen aus dem Helikopter mittels Funk zur Rettungsleitstelle und von dort an das Krankenhaus weitergeleitet. Durch das Satelliten-Telefon wird die Übergabe des Patienten schneller und besser vorbereitet.

Das Satelliten-Telefon eignet sich laut ADAC zudem bestens für den Einsatz eines Hubschraubers in den Bergen, weil die Maschine vom Boden aus zur Unglückstelle gelotst werden kann. Darüber hinaus ist es hilfreich, falls sich der Hubschrauber in einem Funkloch befindet.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 17.03.2003  —  # 1897
text Hanno S. Ritter
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