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ACE: Saftige Strafen bei fehlendem "Pickerl"

Ab 1. Februar neuer Vignettenjahrgang in Österreich

Siehe Bildunterschrift
Vignette 2003 © ADAC
Ende Januar verlieren die lilafarbenen Mautvignetten für das Befahren gebührenpflichtiger Straßen in Österreich ihre Gültigkeit. Wer kein saftiges Bußgeld riskieren will, muss vom 1. Februar 2003 an die neue "safrangelbe" Vignette an die Windschutzscheibe anbringen, teilte der ACE Auto Club Europa am Donnerstag in Stuttgart mit.

Die Jahresvignette für Pkw kostet laut ACE unverändert 72,60 Euro, für die 60-Tagesvignette beträgt die Gebühr 21,80 Euro und für die 10-Tagesvignette müssen 7,60 Euro bezahlt werden.

Der ACE weist darauf hin, dass maximal nur zwei österreichische Mautvignetten auf der Windschutzscheibe angebracht werden dürfen. Der ACE rät, den Vignettenabschnitt unbedingt aufzuheben, nur damit könne man sich eine Ersatzvignette beschaffen, sollte die Windschutzscheibe etwa durch Unfall, Steinschlag oder sonstige Umstände zu Bruch gehen.

Autofahrern drohen erhebliche Strafen, wenn sie die ohne gültige Vignette gebührenpflichtige Autobahnen und Schnellstraßen befahren. Laut ACE wird eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro fällig, außerdem müsse ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4.000 Euro entrichtet werden.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 16.01.2003  —  # 1748
text Hanno S. Ritter
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