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Montag, 23. Oktober 2017,
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ADAC: Vorsicht vor allem nachts

Kollisionen mit Schwarzwild stark gestiegen

Experten rechnen bundesweit mit 30.000 Wildschweinunfällen, denn die Tiere haben sich enorm vermehrt. Die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen hat explosionsartig zugenommen. Der ADAC rät, Warnschilder zu beachten, das Tempo zu reduzieren und stets bremsbereit zu sein. Immerhin kommen bei Wildunfällen jährlich 50 Menschen ums Leben und 2.500 werden verletzt.

Autofahrer müssen vor allem nachts auf der Hut sein: Schwarzwild ist nachtaktiv und hält sich gern in Maisfeldern und Eichenwäldern auf. Die bis zu 100 Kilo schweren Schweine sind unerwartet beweglich und erreichen bis zu 50 Kilometer pro Stunde. Dem Leittier, das der Fahrer im Lichtkegel seiner Scheinwerfer sieht, folgen meist drei bis fünf Tiere nach. Der ADAC empfiehlt: Fernlicht aus, anhalten und warten. Ausweichen sollte man nie, vor allem nicht im Wald. Sicherer ist eine Vollbremsung. Verletzte oder tote Tiere sollte man auf keinen Fall anfassen und die Polizei auch dann verständigen (Handy: 110 oder 112), wenn das Tier nach der Kollision geflüchtet ist.

Mit seinem "Chamer Modell", einem Unfallanalyse-System, will der ADAC typische Gefahrenstellen für Wildunfälle bundesweit schneller erkennen und bekämpfen. Die Wildschadenbeihilfe des Automobilclubs ersetzt Clubmitgliedern bei entsprechendem Nachweis im Einzelfall einen Teil ihres Fahrzeugschadens.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 30.01.2002  —  # 0966
text Hanno S. Ritter
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