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Mittwoch, 18. Oktober 2017,
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Transporter-Modell überarbeitet / Außenspiegel-Kamera gegen "toten Winkel"

Der neue Peugeot Boxer

Siehe Bildunterschrift
Überarbeitet: Peugeot Boxer © Peugeot Deutschland GmbH
Nicht nur bei den Pkw-Kunden wird der Wunsch nach mehr Komfort immer deutlicher. Auch bei den leichten Nutzfahrzeugen, die unter anderem bei Kurierdiensten und im Handwerk eine große Rolle spielen, sind luxuriöse Ausstattungen immer mehr gefragt. Peugeot geht mit dem neuen Boxer in diesem Bereich einen deutlichen Schritt voran. Der neue große Peugeot-Transporter präsentiert sich in einer moderner gestalteten Karosserieform und mit einem gründlich überarbeiteten Interieur, das sich dem eines Personenwagens annähert.

Äußerlich zeigt der Boxer ein neues Gesicht. Klarglasscheinwerfer, die neu konturierte Motorhaube und der neu gestaltete Kühlergrill mit dem großen Löwen-Signet lassen den Boxer jugendlicher aussehen. Die rundum verlaufende Schutzleiste reduziert bei Remplern die Gefahr von Schäden an der Karosserie. Verbessert wurde auch die Sicherheitsausstattung: ABS und ein Fahrerairbag gehören jetzt zum Serienumfang, Beifahrer- und Seiten-Airbags sind optional lieferbar. Zu den Zusatzausstattungen zählt ebenfalls eine Einparkhilfe am Heck, die das Rangieren erleichtert.

Siehe Bildunterschrift
Neu gestaltetes Interieur im Boxer, © Peugeot
die Microkamera sitzt im unteren Teil des Außenspiegels
Ein technisches Novum stellt die im linken Außenspiegel integrierte Microcamera (Zusatzausstattung) dar, die den toten Winkel neben dem Fahrzeug überwacht. Fährt dort ein Auto, wird der Boxer-Fahrer durch ein optisches Signal gewarnt. Setzt er überdies auch noch den linken Blinker zum Überholen, wird er zusätzlich durch ein akustisches Signal gewarnt. Wer den Raum hinter dem Fahrzeug genauestens unter Kontrolle haben will, kann auf eine optionale Rückfahrkamera vertrauen, die den Bereich hinter dem Fahrzeugheck auf einem Monitor darstellt.

Bei der Innenausstattung setzt die neue Armaturentafel mit integrierter Schreibunterlage nebst Halteklammer moderne Akzente. Das Dreispeichen-Lenkrad kann in der Höhe verstellt werden, was in diesem Segment eine Weltneuheit darstellt. Die neu geformten Sitze sollen außerdem besseren Komfort bieten.

Wie bisher wird der Boxer in verschiedenen Karosserieversionen angeboten. Neben dem Kastenwagen stehen der Pritschenwagen mit Einfach- oder Doppelkabine, Fahrgestelle für Sonderaufbauten und selbstverständlich Kombi und Minibus mit bis zu 15 Sitzplätzen für den Personentransport zur Verfügung. Vier verschiedene Radstände (2,85 bis 4,05 Meter) sowie vier Karosseriehöhen (2,13 bis 2,86 Meter) sorgen dafür, dass die individuellen Bedürfnisse der gewerblichen Kunden erfüllt werden.

Beim Motorenprogramm steht vor allem das komplette Angebot an HDi-Motoren im Mittelpunkt. Neben dem 62 kW (84 PS) starken 2,0-Liter gehören ein 2,2-Liter mit 74 kW (101 PS) und ein 2,8-Liter mit 94 kW (128 PS) zum Motorenprogramm. Der kräftigste HDi-Motor stellt ein maximales Drehmoment von 300 Nm zur Verfügung. Der 2,8-Liter-HDi ist wahlweise auch mit einem elektronisch gesteuerten Automatikgetriebe lieferbar, das über eine Tiptronic-Funktion (System Porsche) verfügt. Neue Motoraufhängungen sollen für verminderte Vibrationen und eine geringere Geräuschentwicklung sorgen, außerdem seien die Motoren im Kraftstoffverbrauch optimiert worden.

Der neue Peugeot Boxer mit 2,0-Liter HDi-Motor wird als Kastenwagen ab 17.500 Euro (rund 34.200 Mark) zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer angeboten.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 21.01.2002  —  # 0946
text Hanno S. Ritter
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