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Dienstag, 17. Oktober 2017,
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Zusammenarbeit mit der Ruhrgas AG vereinbart / Flächendeckendes Angebot geplant

Aral: Künftig auch Erdgas an den Zapfsäulen

Siehe Bildunterschrift
Künftig flächendeckend geplant: © Aral AG
Erdgas-Zapfsäulen bei Aral
Die Bochumer Aral AG & Co. KG und die Essener Ruhrgas AG haben eine Zusammenarbeit mit dem Ziel vereinbart, den umweltschonenden Kraftstoff Erdgas deutschlandweit flächendeckend anbieten zu können und ihm damit zum Durchbruch im PKW- und LKW-Bereich zu verhelfen.

Die Partner können ihre jeweiligen Stärken wirkungsvoll zusammenbringen: Aral stellt Tankstellen an besonders geeigneten, attraktiven Standorten zur Verfügung, bringt seine Kundennähe und sein Service-Know-how in die Partnerschaft ein. Die Ruhrgas AG wird vor allem ihr gastechnisches Know-how zur Verfügung stellen, so dasss die Erdgasbetankung an der Markentankstelle kostengünstig und zuverlässig errichtet und betrieben werden kann.

Durch eine gemeinsame Gesellschaft der Gaswirtschaft soll die Klammer zwischen der Markentankstelle einerseits und den Marktpartnern, den Stadtwerken und den regionalen Gasversorgungsgesellschaften andererseits gebildet werden. Sie soll die erforderlichen technischen und administrativen Hilfestellungen leisten.

Das Angebot an Erdgastankstellen wird nach Überzeugung der Partner entscheidend dazu beitragen, dasss sich immer mehr Autofahrer für die kostengünstige und umweltschonende Alternative begeistern lassen. Mit ihrer Zusammenarbeit setzen Aral und Ruhrgas einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden Tankstellen-Infrastruktur. Dabei wird auch ein neuer, interessanter Absatzmarkt für Erdgas erschlossen. Für die Automobilindustrie, die inzwischen eine Reihe alltagstauglicher Erdgasfahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht hat, ist die Zusammenarbeit von Aral und Ruhrgas ein wichtiges Signal, dasss diese innovativen Produkte Zukunftschancen am Markt haben. In dieser Woche werden auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt neue Fahrzeuge präsentiert.

Aus ökologischen Gründen fördert die Bundesregierung die Nutzung von Erdgas als Kraftstoff bis 2009 durch erhebliche Steuererleichterungen. Dadurch ist das Fahren mit Erdgas auch wirtschaftlich für Autofahrer interessant. Unter Berücksichtigung eines vergleichbaren Energiegehaltes von Erdgas und Normalbenzin ist Erdgas um mehr als 40 Prozent günstiger (Basis: 1 Liter Normalbenzin 1,97 Mark, 1 Kilogramm Erdgas 1,35 Mark). Neben den Pkw sind auch Lkw und Busse für den Einsatz von Erdgas in Dieselmotoren umrüstbar. Dieses Segment kann ebenfalls zu einer deutlichen Absenkung der klimaschädlichen CO2-Emissionen des Straßenverkehrs beitragen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 11.09.2001  —  # 0707
text Hanno S. Ritter
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