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Mittwoch, 13. Dezember 2017,
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Aktion "Kindertempo" bundesweit gestartet

Verkehrssicherheitsaktionen zum Schulanfang von BMW

Siehe Bildunterschrift
BMW-Aktion "Kindertempo" © BMW AG
Mit dem Ende der Sommerferien sind wieder viele ABC-Schützen allein unterwegs. Kinder sind im Straßenverkehr gefährdet - vor allem auf dem Weg zur Schule. Mit der Aktion "Kindertempo" rufen BMW-Händler und -Niederlassungen zum Schulanfang Autofahrer dazu auf, umsichtiger und rücksichtsvoller zu fahren.

Im vergangenen Jahr waren 45.000 Schulkinder in Unfälle verwickelt. Statistisch gesehen bedeutet das: ein Unfall alle elf Minuten. Hauptursache für Kinderunfälle im Straßenverkehr ist oftmals die Unaufmerksamkeit und Unbedachtheit der Erwachsenen. So durchqueren eilige Autofahrer die Spielstraße mit überhöhtem Tempo oder Kinder werden auf dem kurzen Weg zur Schule nicht richtig angeschnallt. Als Automobilhersteller optimiere die BMW Group zwar ständig die aktive und passive Sicherheit ihrer Fahrzeuge, hieß es, die eigentliche Unfallprävention begänne jedoch in den Köpfen der erwachsenen Verkehrsteilnehmer - wohl wahr.

Die Aktion "Kindertempo" versucht dieser Tatsache Rechnung zu tragen, indem sie durch Aufkleber, Broschüren, Anzeigen, Spiegelanhänger und anderen Accessoires mit dem Logo "Kindertempo" gezielt auf Kinder im Straßenverkehr aufmerksam macht. Sämtliche Materialien sind bei BMW Händlern und Niederlassungen erhältlich. Das blau-weiß-rote "Kindertempo"-Logo soll signalisieren, wie wichtig es ist, auf die kleinen Verkehrsteilnehmer aufzupassen. Die Autofahrer werden dadurch daran erinnert, vorsichtig, d.h. mit "Kindertempo" zu fahren. Hinsichtlich des Spiegelanhängers sei die Anmerkung erlaubt, hierbei wohl leider nicht bedacht zu haben, dasss gerade auch solche Utensilien im Auto nachweislich die Konzentration negativ beeinflussen und das "Sehen im Augenwinkel" einschränken.

Ursache für die Verwicklung von Kindern in Verkehrsunfälle ist häufig auch ihre Unerfahrenheit. Deshalb sind in der Broschüre und auf dem Spiegelanhänger "Kindertempo" für den Autofahrer wissenswerte Erläuterungen zum Verhalten von Kindern im Straßenverkehr zusammengefasst. So wird der Fahrzeuglenker beispielsweise darauf hingewiesen, dasss Vierjährige ein fahrendes Auto nicht von einem stehenden unterscheiden können. Oder, dasss Sechsjährige nur etwa ein Drittel von dem wahrnehmen, was ein erwachsener Mensch sieht.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 27.08.2001  —  # 0668
text Hanno S. Ritter
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