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Freitag, 20. Oktober 2017,
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Bauarbeiten nach fünf Jahren abgeschlossen / AVUS jetzt durchgehend 6streifig / Kosten von 200 Millionen Mark

A 115 (Zubringer Magdeburg-Berlin) für den Verkehr freigegeben

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Angelika Mertens, hat am Freitag zusammen mit dem Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg, Hartmut Meyer, die als "AVUS" bekannte Autobahn A 115 zwischen Autobahndreieck Nuthetal (Berliner Südring) und Landesgrenze Brandenburg/Berlin für den Verkehr freigegeben.

"Mit der Fertigstellung der sechsstreifigen A 115 im Land Brandenburg hat die Bundesregierung einen weiteren Beitrag zum zukunftsgerechten Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur geleistet. Eine der am höchsten frequentierten Autobahnstrecken in Brandenburg entspricht jetzt den heutigen Standards an Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit", betonte die Staatssekretärin. Damit ist der 1996 begonnene Ausbau des südwestlichen Autobahnzubringers von und nach Berlin im Land Brandenburg abgeschlossen. Insgesamt investiert der Bund für den Ausbau der A 115 in Brandenburg rund 200 Millionen Mark. Bei den Bauarbeiten, die ohne eine Sperrung des jeweiligen Bauabschnitts erfolgten, wurde die Autobahn auf rund 16 Kilometer Länge grundlegend erneuert und um zwei auf sechs Fahrstreifen erweitert. Darüber hinaus wurden die bisher fehlenden Standstreifen ergänzt. "Damit wird nicht nur die Verkehrsqualität der A 115 verbessert, sondern auch die Verkehrssicherheit des Hauptzubringers der Verkehrsströme aus Richtung Westen und Süden ins Zentrum Berlins gesteigert", so Mertens.

Im Zuge des Ausbaus der A 115 wurden neben dem Streckenausbau insgesamt 22 Brückenbauwerke erneuert, zwei Anschlussstellen aus- und zwei weitere neu gebaut, ein beidseitiger Parkplatz mit WC erstellt und Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von 7,25 Kilometer errichtet. Dabei wurde die Autobahn aus ökologischen Gründen einseitig an der östlichen Seite verbreitert, der Teltowkanal (Verkehrsprojekt-Deutsche Einheit Nr. 17) mit einer Stabbogenbrücke von 60 Meter Spannweite überspannt und das unter dem Schutz der UNESCO stehende "Jagdschloss Stern" an der Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg im Zuge des Anschlusses der Nuthe-Schnellstraße (L 40) an das Autobahnnetz durch den Bau einer Direktfahrbahn ("Überflieger") von und nach Teltow geschützt.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 11.08.2001  —  # 0628
text Hanno S. Ritter
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