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Montag, 23. Oktober 2017,
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ADAC: Bei der Fahrt gen Süden brauchen Reisende Ausdauer / Ausweichmöglichkeiten vorhanden

Geduldsprobe vor dem Tauern- und Gotthard-Tunnel

Auf der österreichischen Tauernautobahn A 10 und der Schweizer Gotthard-Route A 2 drängen sich in diesem Sommer noch mehr Autourlauber als im Vorjahr. Bereits jetzt zur Halbzeit der heißen Reisephase staute es sich laut ADAC samstags vor dem Tauerntunnel (die Autos werden aus Sicherheitsgründen stoßweise in den Tunnel geschickt) bis zu 35 Kilometern. Vor dem Gotthard-Tunnel in Richtung Süden betrug der längste Rückstau bisher 17 Kilometer. Im zurückliegenden Reisesommer 2000 lag der negative Staurekord vor dem Tauerntunnel bei 27 Kilometern, vor dem Gotthard-Tunnel bei sieben Kilometern. An den kommenden Reise-Wochenenden rechnet der Automobil-Club auf diesen kritischen Ferienstrecken weiterhin mit langen Staus, auf der Heimreise jetzt zunehmend auch auf der Tauernautobahn vor dem Katschberg-Tunnel in Richtung Norden und dem Südportal des Gotthard-Tunnels.

Als Alternativ-Routen zur Gotthard-Strecke bieten sich an: San Bernardino-Srecke oder Lötschberg-Autoverladung. Der Tauernautobahn weicht man am besten auf folgenden Routen aus: Felbertauernstrecke, Großglockner-Hochalpenstraße (nichts für Eilige) oder die Tauernschleuse (Autoverladung) zwischen Böckstein und Mallnitz (keine Gespanne). Den Umweg über Zeit raubende Ausweichstrecken könne man sich aber auch sparen, wenn man statt am Wochenende in der Woche startet, so der Club.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 02.08.2001  —  # 0609
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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