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Mittwoch, 18. Oktober 2017,
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Weihnachtsurlauber kommend z.B. aus der Schweiz müssen Waren beim Zoll anmelden

Reisemitbringsel aus Nicht-EU-Ländern nur bis 350 Mark zollfrei

Wer vom Winterurlaub aus einem Nicht-EU-Land nach Hause zurückkehrt, muss teure Reisemitbringsel beim Zoll anmelden. Abgabefrei bleiben laut ADAC nur Waren, die weniger als umgerechnet 350 Mark gekostet haben. Für Reisemitbringsel aus den neuen Wintersportländern Polen und Tschechien liegt der Freibetrag derzeit sogar nur bei 200 Mark. Reisende, die abgabepflichtige Waren nicht beim Zoll anmelden, verstoßen gegen die Zollgesetze und müssen tief in die Tasche greifen. Auch bei Zigaretten, Schnaps oder Kaffee gibt es Mengenbeschränkungen, bei Zigaretten beispielsweise sind 200 Stück abgabefrei. Für jede zuviel mitgeführte Zigarette beträgt die Einfuhrabgabe 22 Pfennig.

Führt die Rückreise aus einem Nicht-EU-Land nicht direkt nach Deutschland, muss die Zollanmeldung immer im ersten Land, das der Europäischen Union angehört, abgegeben werden. Das ist zum Beispiel Österreich, wenn die Heimreise vom bekannten zollfreien und einkaufsgünstigen Schweizer Skigebiet Samnaun angetreten wird. Ihre Aufmerksamkeit schenken hier die Zöllner vor allem mitgeführten wertvollen Schmuckgegenständen und Schweizer Uhren, aber auch Fotoapparaten. Für Winterurlauber, die schon bei der Hinfahrt teuren Schmuck oder Uhren bei sich tragen, empfiehlt es sich, diese Gegenstände bei der Einreise in die Schweiz zu deklarieren oder betreffende Zahlungsbelege dabei zu haben. Der ADAC macht Reisende, die von einem Nicht-EU-Land in ein EU-Land unterwegs sind, darauf aufmerksam, dass sie auch noch bis 30 Kilometer nach der Grenze auf zuviel mitgeführte Waren untersucht werden können.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 15.12.2000  —  # 0261
text Hanno S. Ritter
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