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Montag, 19. August 2019,
Ganz Deutschland ist auf Achse

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 02.-04.08.2019

Am kommenden Wochenende erwartet Autofahrer auf den Fernstrecken "extremer Reisefrust", wie der ADAC sich ausdrückt. Doch alternativlos ist dieser nicht.
ADAC
Die Karte zeigt die erwarteten
Staustellen im Sommerurlaubsverkehr 2019
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Nach wie vor ist ganz Deutschland auf Achse – in den Urlaub oder auf dem Heimweg. In Berlin und Brandenburg enden an diesem Wochenende die Ferien. Auch in Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und im Saarland rückt das Ferienende näher. Aus Bayern und Baden-Württemberg rollt unterdessen die zweite Reisewelle in Richtung Süden – und in Richtung deutsches Meer.

Der ADAC nennt die größten Staustrecken:
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
  • A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Füssen/Reutte – Würzburg – Hannover – Hamburg –Flensburg
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Dreieck Uckermark – Berlin
  • A 24 Hamburg – Berlin
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 München – Lindau
  • A 99 Umfahrung München
Im Stau zu stehen ist allerdings kein alternativloses Unterfangen – es sei denn, man steht bereits drin. Wer unter der Woche oder nachts fährt, spart viel Stress. Mit ein bisschen Karten-Studium lässt sich zudem oft eine zwar längere und statistisch gefährlichere, aber auch staufreie Alternativstrecke finden. Anders formuliert: Wer beispielsweise über die A6/A7 von Nürnberg aus Richtung Bodensee fährt, ist selbst schuld. Die Bundesstraßen-Strecke via Weißenburg, Augsburg, Landsberg und Kempten ist demgegenüber erfahrungsgemäß überwiegend staufrei - und wenn nicht, umfährt man dort die Problemstellen einfach auf nochmals nachrangigeren Strecken.

Auch im benachbarten Ausland müssen Autofahrer Nervenstärke beweisen. Die Staugefahr ist in allen Richtungen groß. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Wegen des Besucheransturms zum Formel-1-Rennen in Budapest wird die Stausituation auf den österreichischen Autobahnen A 1 und A 4 sowie der ungarischen M 1 zusätzlich verschärft. An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) muss nach wie vor mit langen Wartezeiten wegen Grenzkontrollen gerechnet werden.
Leserbrief Autokiste folgen date  31.07.2019  —  # 13016
text  Hanno S. Ritter
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