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Montag, 17. Juni 2019,
Viel Verkehr, viele Staus / Süddeutschland besonders betroffen

ADAC-Stauprognose für Pfingsten 2019

Nach dem langen Wochenende kommt ein langes Wochenende ... kommt ein langes Stau-Wochenende. Vor allem im Süden des Landes müssen Autofahrer viel Geduld mitbringen – oder einfach die Taktik wechseln.
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Autofahrer brauchen am Wochenende starke Nerven und ein flexibles Zeitmanagement: Das Pfingstwochenende wird sehr staureich. Ganz Deutschland ist jetzt unterwegs, sei es für ein verlängertes Pfingstwochenende wie in Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, oder für einen Urlaub wie in Baden-Württemberg und Bayern.

Die beiden südlichen Bundesländer starten in zweiwöchige Ferien. Daher ist die Staugefahr im Süden Deutschlands auch besonders hoch. Die größten Verkehrsstörungen sind am Freitagnachmittag, 7. Juni, sowie am Samstag (Vormittag und früher Nachmittag), einzuplanen. Weitgehend freie Fahrt haben Autofahrer am Pfingstsonntag, während am Pfingstmontag und auch noch am Dienstag jeweils am Nachmittag wieder mit lebhaftem Heimreiseverkehr und vielen Staus zu rechnen ist.

Auf eine weitgehend problemlose Fahrt können all jene setzen, die nachts unterwegs sind und/oder die größten Staustrecken umfahren. Meist sind schon die Bundesstraßen weniger belastet, außerdem kann hier im Falle einer Stockung einfach gewendet und anders gefahren werden. Dass es auf Bundesstraßen grundsätzlich langsamer und gefährlicher zugeht als auf Autobahnen, sollte man sich aber immer vor Augen führen.

Der ADAC erwartet Behinderungen insbesondere auf folgenden Abschnitten:
  • Großräume Berlin, Köln, Hamburg, München
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
  • A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
  • A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin
  • A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart – Singen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München
Die Pfingstreisewelle überzieht auch die klassischen Auslandsstrecken Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie Fernpass- und Gotthard-Route. Aber auch auf den Fernstraßen zu den kroatischen Küsten braucht man viel Geduld. Urlaubsheimkehrer stehen vor allem bei der Einreise nach Deutschland an den bayerischen Übergängen Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) wegen der Grenzkontrollen im Stau.
Leserbrief Autokiste folgen date  03.06.2019  —  # 12977
text  Hanno S. Ritter
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