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Samstag, 24. August 2019,
CITIGOe iV mit 265 Kilometer Reichweite

Škoda zeigt elektrischen Citigo

Der e-Up ist tot, es lebe der Citigo-e: Mit einem Kleinstwagen startet Škoda in das Elektrozeitalter. Der kleine Stromer ist reichweitenstärker als sein Vorgänger von Volkswagen, zeigt wohl vorab ein Mini-Facelift der Baureihe – und dürfte doch nur eine Randnotiz bleiben.
Škoda
Den Škoda Citigo gibt
es bald auch als Elektrovariante
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Škoda wird den Citigo demnächst auch in einer batterieelektrischen Variante verkaufen. Unter der Haube des 3,60 Meter kurzen Stadtautos arbeitet ein 83 PS starker Elektromotor mit 210 Newtonmetern Drehmoment. Damit ergibt sich eine Beschleunigungszeit von 12,5 Sekunden von 0 auf 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h.

Als Akku montiert Škoda im Fahrzeugboden ein 1,1 mal 1,7 Meter groß und 0,3 Meter flaches Lithium-Ionen-System mit 36,8 kWh Kapazität, womit die Reichweite nach WLTP-Zyklus 265 Kilometer betragen soll. Der Citigo ist damit moderner und alltagstauglicher konzipiert als das zu Jahresbeginn aus dem Programm genommene Schwestermodell VW e-Up, der mit einer 18 kWh kleinen Batterie auskommen musste. Seine Leistung betrug 54 PS bei identischem Drehmoment von 210 Newtonmetern, nur kurzzeitig standen 82 PS zur Verfügung.

Äußerlich differenziert sich der elektrische Citigo von den konventionell angetriebenen Modellvarianten durch den in Wagenfarbe gehaltenen Kühlergrill, die modifizierte Frontschürze, Spiegelblinker und den Schriftzug am Heck anstelle des Logos - womöglich also durch ein vorgezogenes Facelift. Diese Vermutung wird unterstützt durch die Tatsache, dass der normale Citigo aktuell nicht mehr konfigurierbar ist.

Das E-Modell ist ausschließlich als viersitziger Fünftürer in zwei Ausstattungslinien zu haben, wobei die "Ambition"-Basis spartanisch daherkommt: 14-Zoll-Stahlfelgen, manuelle Spiegelverstellung und Plastiklenkrad seien beispielhaft genannt, immerhin sind Klimaautomatik und Radiosystem an Bord.

Ausgeliefert werden soll der CITIGOe iV - do der offizielle Modellname - ab dem 2. Halbjahr. Preise liegen noch nicht vor, aber 24.000 Euro dürfte die passende Größenordnung sein. Dafür bekommt man auch zwei Citigo-Benziner, und auch deswegen wird der kleine Stromer bei Privatkunden nicht ankommen und in der Geschichte der E-Mobilität kaum eine Randnotiz werden.
Leserbrief Autokiste folgen date  28.05.2019  —  # 12971
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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