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Mittwoch, 19. September 2018,
Außer im Süden bundesweit Ferienzeit / Staus als Regelzustand

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 13.-15.07.2018

Die Sommerreisewelle steuert ihrem Höhepunkt entgegegen. Am Wochenende schließen die Schlen im bevölkerungsreichsten Bundesland, womit bundesweite Staus mehr die Regel als die Ausnahme sein werden. Autofahrer sollten über Alternativen nachdenken.
ADAC
Die Karte zeigt die
wichtigsten Staubereiche im Sommerreiseverkehr 2018
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In Nordrhein-Westfalen beginnen die großen Ferien, und damit herrscht außer in Bayern und Baden-Württemberg ab dem Wochenende im ganzen Land Urlaubsstimmung. Entsprechend werden die Behinderungen auf den deutschen Fernstraßen nochmals zahlreicher und länger als in der Vorwoche. Aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem Süden der Niederlande rollt die zweite Reisewelle, aus der Mitte der Niederlande die erste, und natürlich gibt es auch bereits Heimreiseverkehr.

Auf folgenden Abschnitten ist laut ADAC besonders mit Behinderungen und Stillstand zu rechnen:
  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Puttgarden
  • A 1 /A 3 / A 4 Kölner Ring
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
  • A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 24 Berlin – Hamburg
  • A 45 Dortmund – Hagen – Gießen – Aschaffenburg
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Autobahnring München
Autofahrer ohne gesteigerte Lust auf Stau sollten nach Möglichkeit erst nach dem Wochenende starten, nachts fahren und/oder die größten Staustrecken umfahren. Das geht, wenn auch verbunden mit Umwegen und statistisch höherem Unfallrisiko, an vielen Stellen: Statt über die A6/A7 von Nürnberg aus Richtung Bodensee zu fahren, bietet sich - beispielsweise - die Strecke via Weißenburg, Augsburg, Landsberg und Kempten (B2/B17/B96/B12) an, die erfahrungsgemäß überwiegend staufrei ist.

Lange Zwangsstopps sind auch im benachbarten Ausland zu erwarten. Zu den Problemstrecken zählen Tauern-, Brenner- und Gotthard-Route und die Fernstraßen zu den kroatischen Küsten. Staugefahr besteht bei der Einreise nach Deutschland an den drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim). Wegen eines Treffens der EU-Innenminister in Innsbruck führt Österreich bis einschließlich Freitag, 13. Juli, stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen des Bundeslandes Tirol durch. Wartezeiten sind möglich.
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text  Hanno S. Ritter
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