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Mittwoch, 19. September 2018,
Vorstellung des Polo-SUV im Herbst

VW startet PR-Aktivitäten zum T-Cross

"One more thing" – die drei magischen Worte des verstorbenen Steve Jobs kennen auch Nicht-Apple-Fans. Nun erklärt Volkswagen "I am more than one thing": Gemeint ist der neue T-Cross, dessen PR-Kampagne jetzt startet - mit einer Skizze, die mehr verspricht als später zu halten sein wird.
VW startet PR-Aktivitäten zum T-Cross
Volkswagen
Der VW T-Cross wird im Herbst 2018 vorgestellt – doch er wird
längst nicht so cool aussehen wie die Zeichnung glauben machen will
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Dass Volkswagen ein neues kleines SUV an den Start bringt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch der Name des Polo-SUV ist bekannt: Der VW T-Cross startet als Schwestermodell des Seat Arona und eines künftigen Pendants von Skoda. Das "More" im Einführungsclaim sei dabei als Programm zu verstehen, erklären die Wolfsburger, das Auto werde mehr als in dieser Klasse üblich bieten, ohne mehr zu kosten.

Fakten gibt es bisher noch kaum welche. Bekannt ist jetzt die Länge von 4,11 Metern, das sind drei Zentimeter weniger als beim Arona. Die Rücksitzbank soll sich anders als dort längs verstellen lassen. "Front Assist" und "Lane Assist" werden serienmäßig sein. Anders als den T-Roc gibt es das Baby-SUV nur mit Frontantrieb. So sei er "kompatibel mit der City, bereit für die kleinen und großen Abenteuer dies- und jenseits des Urban Jungle", textet das VW-Marketing dazu.

Der Autobauer hat eine Skizze des Wagens veröffentlicht, die man aber nicht weiter ernst nehmen sollte. Weder das durchgängige Leuchtenband noch die Kennzeichen-Position, erst Recht nicht die Rädergröße, die filigranen Außenspiegel oder die versenkten Türgriffe stimmen mit der Serienversion überein, die voraussichtlich im September gezeigt wird. Sie wird sich wie schon der T-Roc zwar ein paar kleine Auffälligkeiten erlauben, im Grunde aber der bekannten VW-Linie folgen. Der kürzlich erwischte T-Cross Erlkönig hat mehr verraten.

T-Cross, T-Roc, Tiguan, Touareg: Künftig hat VW in Europa vier SUVs im Angebot. Dazu kommen drei Škodas (N.N., Karoq, Kodiaq), drei Seats (Arona, Ateca, Tarraco), vorläufig sechs Audis (Q2, Q3, Q5, Q7, Q8, e-tron), Porsche Macan und Cayenne und schließlich der Bentley Bentayga.
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text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB